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Neue Werk­stof­fe in den Alltag bringen

Leistungsfähigere und nachhaltigere Technologien: Neue Werkstoffe tragen dazu bei. Das MCL will die Entwicklung solcher Werkstoffe beschleunigen.

Das rei­bungs­lo­se Funk­tio­nie­ren moderns­ter Tech­no­lo­gien hängt unter anderem von den rich­ti­gen Werk­stof­fen ab. Das Mate­ri­als Center Leoben (MCL) setzt nun künst­li­che Intel­li­genz, digi­ta­le Simu­la­tio­nen und auto­ma­ti­sier­te Expe­ri­men­te ein, um Werk­stof­fe schnel­ler zu ent­wi­ckeln – etwa für Ener­gie­spei­cher oder für lang­le­bi­ge­re Bau­tei­le. Inno­va­tio­nen gelan­gen damit schnel­ler in den Alltag, die Gesell­schaft pro­fi­tiert.

ENT­WICK­LUNG NEUER WERK­STOF­FE

Das COMET-Pro­gramm „IMI – Inte­gra­ted Mate­ri­als Intel­li­gence“, für das 24 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung stehen, legt den Schwer­punkt auf Nach­hal­tig­keit. Das MCL tüftelt an Werk­stof­fen, die sich besser recy­celn lassen, mit weniger kri­ti­schen Roh­stof­fen aus­kom­men und einen gerin­ge­ren CO2-Fuß­ab­druck haben als bisher ver­wen­de­te Mate­ria­li­en. Das schont Res­sour­cen, redu­ziert Abfälle und kann Europa unab­hän­gi­ger von glo­ba­len Lie­fer­ket­ten machen.

Auto­ma­ti­sier­te Labors und intel­li­gen­te Algo­rith­men ver­bin­den Werk­stoff­wis­sen­schaft und Daten­wis­sen­schaft. MCL, die Mon­tan­uni­ver­si­tät Leoben und Indus­trie­part­ner bilden hierbei ein Netz­werk. „Für die Stei­er­mark ist das ein großer Stand­ort­vor­teil“, heißt es seitens des MCL.

Das COMET-Zentrum wird durch BMIMI, BMWET und die Stei­er­mark, Ober­ös­ter­reich und Tirol geför­dert.

Mehr Infos

www.mcl.at

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Fotos: MCL bei­gestellt. Dieser Beitrag erschien in JUST Nº 46, Oktober 2026.

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