Im Mittelpunkt standen strategische Gespräche, Einblicke in innovative Forschungsfelder sowie der Austausch über die Rolle der Universität in der industriellen Transformation.
Strategischer Austausch zu Forschung, Lehre und Internationalisierung
Zu Beginn des Besuchs diskutierte die Delegation gemeinsam mit dem Rektorat und der ÖH-Vorsitzenden die strategische Ausrichtung der Montanuniversität Leoben. Themen waren insbesondere die Weiterentwicklung exzellenter Lehre, die Stärkung profilgebender Forschungsschwerpunkte sowie der Ausbau internationaler Kooperationen.
Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Zusammenarbeit im Hochschulverbund TU Austria, der die internationale Sichtbarkeit österreichischer Technischer Universitäten weiter stärkt.
Einblicke in Infrastruktur und Studienzentrum
Im Studienzentrum erhielt die Bundesministerin einen umfassenden Überblick über die Infrastruktur und Serviceeinrichtungen der Universität. Diese unterstützen Studierende und Lehrende gleichermaßen in Studium, Forschung und Weiterbildung.
Dabei wurde deutlich, wie konsequent die Montanuniversität Leoben auf moderne Lernumgebungen, digitale Services und praxisnahe Ausbildungsformate setzt.
Quantensensorik und neue Materialien
Ein zentraler Programmpunkt war der Besuch im Labor von Rektor Moser bzw. seinem Forschungsteam. Dort wurden aktuelle Projekte im Bereich der Quantensensorik vorgestellt.
Innovative Messverfahren für Industrie und Forschung
Im Fokus standen hochsensitive Messverfahren, die neue Möglichkeiten in der Werkstofftechnik und industriellen Prozessüberwachung eröffnen. Diese Technologien gelten als Schlüssel für zukünftige Anwendungen in High-Tech-Industrien.
Energie- und Rohstoffwende im Fokus der Forschung
Im Forschungszentrum für Wasserstoff und Kohlenstoff präsentierten Wissenschaftler:innen zentrale Projekte rund um:
- Wasserstoffinfrastruktur (H2)
- CO₂-Kreislaufwirtschaft
- Methanpyrolyse
- Nutzung nachhaltiger Biomasse
Die Arbeiten der Montanuniversität Leoben zeigen eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in Lösungen für die Energie- und Rohstoffwende überführt werden.
Statements zur Bedeutung des Besuchs
Rektor Moser betonte die strategische Relevanz des Austauschs:
„Der Dialog mit der Bundesministerin hat gezeigt, wie relevant unsere Forschungs- und Lehrschwerpunkte für die Transformation von Industrie und Gesellschaft sind.“
Er hob insbesondere die Verbindung von Grundlagenforschung und praxisnaher Anwendung hervor, die die internationale Sichtbarkeit der Universität stärkt.
Auch Eva-Maria Holzleitner unterstrich die Bedeutung von Kooperation:
„Wissenschaftliche Stärke entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch Zusammenarbeit. Wer Wissen teilt und Forschung gemeinsam in Anwendungen übersetzt, stärkt den Forschungsstandort nachhaltig.“
Dabei verwies sie auch auf die Rolle gemeinsamer Netzwerke wie TU Austria.
Bedeutung für Standort und Zukunft
Der Besuch unterstreicht die wachsende Bedeutung der Montanuniversität Leoben als Innovationsmotor für Österreich und darüber hinaus. Durch die enge Verzahnung von Forschung, Lehre und Industrie trägt die Universität wesentlich zur Gestaltung nachhaltiger industrieller Wertschöpfung bei.
Mit dem verstärkten Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis wird die Grundlage für zukünftige Innovationen, internationale Kooperationen und eine nachhaltige Entwicklung des Forschungsstandorts weiter gestärkt.




