JUST-Redaktion|

Her­kunft als Stra­te­gie

Die Steiermark exportiert längst nicht mehr nur Lebensmittel, sondern auch das Know-how, wie aus regionaler Qualität wirtschaftliche Stärke wird.

Mit dem Inter­reg-Europe-Projekt SME­Ori­gin über­nahm die Stei­ri­sche Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft die Rolle des Lead Part­ners und koor­di­nier­te ein Netz­werk aus sieben euro­päi­schen ­Regio­nen. Der Abschluss fand in Bor­deaux statt – kaum eine Region Europas steht so exem­pla­risch für die Ver­bin­dung von Her­kunft, ­Exzel­lenz und Wert­schöp­fung.

Im Mit­tel­punkt stand eine ebenso ein­fa­che wie ent­schei­den­de Frage: Wie wird regio­na­le Iden­ti­tät zum nach­hal­ti­gen Wett­be­werbs­vor­teil? Über mehrere Jahre tausch­ten die Part­ner­re­gio­nen Best Prac­ti­ces aus, ent­wi­ckel­ten neue Ansätze für Digi­ta­li­sie­rung und inter­na­tio­na­le Sicht­bar­keit und schärf­ten ihre För­der­instru­men­te.

Für die Stei­er­mark, die mit fünf EU-geschütz­ten Spe­zia­li­tä­ten öster­reich­weit führend ist, wurde SME­Ori­gin zur Bestä­ti­gung eines klaren stra­te­gi­schen Kurses. Das Ergeb­nis: neue Unter­stüt­zungs­pro­gram­me für Lebens­mit­tel­be­trie­be, geschärf­te Bran­ding-Stra­te­gien und ein stär­ke­rer Fokus auf inter­na­tio­na­le Posi­tio­nie­rung.

Dass die euro­päi­sche Koor­di­na­ti­on aus Graz kam, unter­streicht die Rolle der Stei­er­mark als Lebens­mit­tel­in­no­va­ti­ons­re­gi­on. Der Styrian Food Hub als Dreh­schei­be zwi­schen Pro­du­zen­ten, For­schung, För­der­stel­len und inter­na­tio­na­len Part­nern sorgt dafür, dass stei­ri­sche Lebens­mit­tel­kom­pe­tenz nicht an Lan­des­gren­zen endet, sondern Teil eines euro­päi­schen Inno­va­ti­ons­netz­werks wird. So wird Her­kunft nicht nur bewahrt, sondern zu einem Erfolgs­mo­dell für die Zukunft wei­ter­ent­wi­ckelt.

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