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JUST-Redaktion|

Zir­kus­kunst hoch zwei

Cirquel Noël. Gravity & Other Myths zeigt heuer in gleich zwei neuen Produktionen, dass die Schwerkraft überbewertet ist und der menschliche Körper Unglaubliches leisten kann.

Gleich zwei Lie­bes­er­klä­run­gen an die unglaub­li­chen Fähig­kei­ten des mensch­li­chen Körpers werden heuer beim Grazer Cirquel Noël zele­briert: Die Zir­kus­künst­ler von Gravity & Other Myths (GOM) zeigen auch heuer wieder gran­dio­se Akro­ba­tik mit Live­mu­sik und fan­tas­ti­schen Büh­nen­in­sze­nie­run­gen.

Bereits seit acht Jahren schauen die Grazer:innen den aus­tra­li­schen Akrobat:innen immer wieder begeis­tert dabei zu, wie sie die Gesetze der Schwer­kraft außer Kraft zu setzen schei­nen und Unglaub­li­ches in Sachen Akro­ba­tik, Kraft, Balance und Koor­di­na­ti­on leisten.
„Das Beson­de­re in diesem Jahr ist, dass wir ihre beiden neu­es­ten Pro­duk­tio­nen unmit­tel­bar nach­ein­an­der zeigen und somit dem Publi­kum die Mög­lich­keit geben können, die unter­schied­li­chen Facet­ten von zeit­ge­nös­si­scher Zir­kus­kunst in Graz zu erleben“, freut sich Werner Schr­empf, Inten­dant der beiden Fes­ti­vals Cirquel Noël und La Strada Graz, die an „10.000 Hours“ als Co-Pro­du­zen­ten betei­ligt waren.

In dem Stück feiert Gravity & Other Myths die mensch­li­che Aus­dau­er, Lei­den­schaft und den uner­schüt­ter­li­chen Glauben daran, dass Großes möglich ist. Das Stück ist eine Hommage an die unzäh­li­gen Stunden, die wir inves­tie­ren, um meis­ter­li­che Fähig­kei­ten zu errei­chen. Mit ganz großer Akro­ba­tik und minu­ti­ös auf­ein­an­der abge­stimm­ter Cho­reo­gra­fie ent­führt Gravity & Other Myths in eine Welt, in der die Grenzen der Gra­vi­ta­ti­on nur mehr schwer erkenn­bar sind. Insze­niert mit Live­mu­sik, Licht und Schat­ten, gewäh­ren die Performer:innen ehr­li­che Ein­bli­cke in ihren eigenen, nicht immer leich­ten Weg auf die Bühne.

In „The Mirror“ halten die Akrobat:innen von Gravity & Other Myths sich selbst den Spiegel vor und ver­han­deln die Ver­bin­dung zwi­schen Selbst­lie­be und Selbst­dar­stel­lung, erfor­schen artis­tisch das Konzept des Enter­tain­ments und fragen, was den moder­nen Men­schen unter­hält: Was wollen wir zeigen und ist es etwas, das andere sehen wollen? Wo wird Kunst zur Unter­hal­tung und Unter­hal­tung zur Kunst? Was bedeu­tet Authen­ti­zi­tät in einer Zeit, in der wir rund um die Uhr von Bild­schir­men umgeben sind und uns ständig selbst prä­sen­tie­ren müssen? Aus­drucks­stark, ver­spielt und beglei­tet von der elek­tro­ni­schen Musik Ekrem Eli Phoenix’ begeben sich die Künstler:innen auf die Suche nach dem wahren Selbst.

Infor­ma­tio­nen und Tickets:

Gravity & Other Myths
„The Mirror“
20.12.–29.12.2024
Orpheum Graz

Gravity & Other Myths
„10.000 Hours“
03.01.–06.01.2025
Orpheum Graz

Alle Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm: www.cirque-noel.at

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