Bezahlte Werbung
Claudia Piller-Korn­herr|

Welcome back to the Office

Das Büro ist tot – lang lebe das Büro! Wie Sedus die Arbeitswelt neu denkt – und warum der Grundriss das neue Recruiting-Tool ist. Willkommen in der Ära des bewusst gestalteten Raums.
Credit: Sedus
Credit: Sedus
Credit: Sedus

Die Zahlen sind ein­deu­tig: Ein Drittel der Füh­rungs­kräf­te will seine Leute wieder vor Ort. Die Mit­ar­bei­ten­den zögern. Office auf Befehl funk­tio­niert nicht. Face­book, Google und Co. haben es ver­sucht – und damit vor allem Schlag­zei­len gemacht. Denn dass Tisch­ki­cker und Obst­korb die High Per­for­mer ins Büro locken, glaubt heute niemand mehr. Was funk­tio­niert: ein Büro, in das man frei­wil­lig geht. Und gerne. Wer diesen Spagat schaf­fen will, muss anfan­gen, in Räumen zu denken. „In einer hybri­den Gesell­schaft braucht es Orte, die Men­schen ver­bin­den, Ver­trau­en fördern und Teams stärken“, sagt Peter Sab­lat­nig, Mana­ging Direc­tor Sedus Öster­reich.

Unter­neh­men brau­chen Umge­bun­gen, die anpas­sungs­fä­hig, ska­lier­bar und lang­fris­tig nutzbar sind – durch modu­la­re Ein­rich­tungs­sys­te­me, mul­ti­funk­tio­na­le Räume und Kon­zep­te, die sich leicht umbauen lassen, wenn sich Anfor­de­run­gen ändern. „Wir erleben jeden Tag, dass ein bewusst gestal­te­ter Arbeits­platz Ver­trau­en, Führung, Team­work und Inno­va­ti­ons­kraft unter­stützt“, so Sab­lat­nig. „Die Inves­ti­ti­on in einen gut durch­dach­ten Arbeits­platz bringt Men­schen zurück und regt das Mit­ein­an­der und die Unter­neh­mens­kul­tur an – das ist ein Win-win für alle.“

Lange hat sich die Büro­pla­nung an einer ein­zi­gen Kenn­zahl bemes­sen: Qua­drat­me­ter pro Mit­ar­bei­ter. Flä­chen­ef­fi­zi­enz war das Gebot der Stunde – das Groß­raum­bü­ro seine kon­se­quen­tes­te Umset­zung. „Die jüngere Gene­ra­ti­on ist nicht mehr gewillt, in Lege­bat­te­rien zu arbei­ten“, lacht der Work­place-Experte. Wer heute von einer moder­nen Uni­ver­si­tät kommt – mit fle­xi­blen Lern­zo­nen, luf­ti­gen Innen- und Außen­flä­chen, son­nen­durch­flu­te­ten Lounge-Berei­chen – ver­steht schlicht nicht mehr, warum ein Arbeits­platz anders aus­se­hen sollte. Was möglich wird, wenn bei der Raum­pla­nung stra­te­gisch gedacht wird, zeigt der bluebird.space in Salz­burg – ein Cowor­king Space, den Sedus 2025 gemein­sam mit den Inha­bern Helene und Markus Stainer neu gestal­tet hat. Mehr­fach zum schöns­ten Cowor­king Space Öster­reichs gekürt, verfügt er heute über War­te­lis­ten. Ver­mie­tet wird nicht tage­wei­se, sondern immer für mehrere Monate. Der Markt gibt Sedus recht: Wer in Raum inves­tiert, inves­tiert in Zukunft.

Will­kom­men sein – als erstes Design­prin­zip

Bevor es um Pro­duk­ti­vi­tät geht, geht es um etwas Grund­le­gen­de­res: Will­kom­mens­kul­tur. „Das Aller­ers­te, was ein Raum leisten muss: dass man durch die Tür tritt und sofort das Gefühl hat, will­kom­men zu sein“, so Experte Sab­lat­nig. Eine groß­zü­gi­ge Sofa­land­schaft, ein Bereich, der an ein moder­nes Café erin­nert, Platz für den ersten Kaffee – bevor über­haupt gear­bei­tet wird. Zwei Gründe bringen Men­schen heute ins Büro. Der erste: den Aus­tausch mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, den Spirit des Unter­neh­mens spüren – Unter­neh­mens­luft schnup­pern. Der zweite: fokus­siert arbei­ten, abge­schirmt vom Home­of­fice-Alltag. Wer als Unter­neh­men nur eines davon bietet, denkt zu kurz. Wer beides ernst nimmt, macht daraus einen echten Wett­be­werbs­vor­teil – am Markt und im War for Talents.

Unter­neh­mens­kul­tur ent­steht nicht allein durch Pro­zes­se, Führung oder Leit­bil­der – sie wird immer auch durch die Arbeits­um­ge­bung geprägt. Und der Raum ist das erste Signal, das jeder liest – noch bevor der erste Kaffee getrun­ken, das erste Meeting abge­hal­ten wurde. Viele Büro­kon­zep­te setzen zu Recht noch immer auf Gemein­schafts­ti­sche, Bespre­chungs­ecken und Lounge-Berei­che – Begeg­nung und Aus­tausch als oberste Maxime. Doch dabei gerät ein anderes, ebenso wesent­li­ches Bedürf­nis unter die Räder: die Mög­lich­keit, kon­zen­triert zu arbei­ten. Wer im Flow-Zustand arbei­tet, ist bis zu fünfmal pro­duk­ti­ver – jede Unter­bre­chung kostet nicht nur Zeit, sondern stei­gert auch den emp­fun­de­nen Stress um 35 Prozent. Moderne Büro­kon­zep­te müssen beides können: ein­la­den und abschir­men, ver­bin­den und Rückzug ermög­li­chen.

Beson­ders in hybri­den Arbeits­mo­del­len sind phy­si­sche Begeg­nun­gen ent­schei­dend für Ver­trau­en, Zuge­hö­rig­keit und Inno­va­ti­on. Das Bespre­chungs­set­ting am großen Kon­fe­renz­tisch ist selten dien­lich für die zün­den­de Idee. Die ent­steht an den Cross­roads – dort, wo man sich zufäl­lig begeg­net, zwi­schen zwei Ter­mi­nen, auf dem Weg zum nächs­ten Meeting. Früher war das viel­leicht die Kaf­fee­kü­che. Heute ist es der pro­fes­sio­nell gestal­te­te Soft-Seating-Bereich. „Inno­va­ti­on pas­siert vor allem auf Sofas und Lounge Chairs“, sagt Sab­lat­nig – und die Stu­di­en­la­ge gibt ihm recht. Wer diese Begeg­nun­gen bewusst ermög­licht und räum­lich unter­stützt, hat den Schlüs­sel.

76 Prozent der Mit­ar­bei­ten­den fühlen sich im Büro besser ver­netzt als im Home­of­fice – und gleich­zei­tig glauben 58 Prozent, sich zu Hause besser kon­zen­trie­ren zu können. Beides ist wahr. Und beides ist eine Ein­la­dung an Unter­neh­men, endlich zu liefern, was das Home­of­fice nicht kann: einen Ort, der beides ermög­licht – Begeg­nung und Rückzug, Aus­tausch und Fokus.

Ein Möbel als Mani­fest

Ein Objekt im neuen Wiener Show­room bringt dieses Denken auf den Punkt: der Signa­tu­re-Tisch – ein langer Holz­tisch, mittig im Raum, dahin­ter ein groß­for­ma­ti­ger Monitor. Geges­sen wird dort, gefei­ert, bespro­chen, gear­bei­tet. „Man muss sich das vor­stel­len wie früher im klas­si­schen ita­lie­ni­schen Fami­li­en­un­ter­neh­men, alle sitzen am Tisch und die Nonna kocht für das ganze Team“, schmun­zelt Sab­lat­nig. Klingt nost­al­gisch – ist es aber nicht. Denn der Tisch ist voll­stän­dig ver­netzt, mit allen tech­ni­schen Anschlüs­sen aus­ge­stat­tet, die moder­nes Arbei­ten erfor­dert. Tra­di­ti­on und Tech­no­lo­gie, Gemein­schaft und Pro­duk­ti­vi­tät: in einem Stück Möbel.

Zum Gestal­tungs­kon­zept von Sedus gehört auch ein Aspekt, der zunächst über­rascht: Farb­psy­cho­lo­gie. Das Unter­neh­men arbei­tet mit Zukunfts­stil, einem Ber­li­ner Netz­werk aus 150 Architekt:innen und Psycholog:innen, das alle zwei Jahre ein neues Farb­koch­buch ent­wi­ckelt. Vier Kate­go­rien, klare Kom­bi­na­ti­ons­re­geln, anwend­bar auf Stoffe, Holz­ober­flä­chen, Metall und mehr.

Das Ziel: Ori­en­tie­rung für alle, die nicht täglich mit Farbe arbei­ten – und trotz­dem Räume schaf­fen wollen, die stimmen. Nicht zuletzt zeigt sich Unter­neh­mens­kul­tur heute darin, welche Frei­heit ein Unter­neh­men seinen Men­schen gibt. Wer Mit­ar­bei­ten­den die Wahl lässt, ihre Umge­bung der jewei­li­gen Aufgabe anzu­pas­sen, sendet ein klares Signal: Ver­trau­en statt Kon­trol­le. „Kon­zen­trier­tes Arbei­ten braucht andere Räume als krea­ti­ves Denken, und krea­ti­ves Denken andere als der spon­ta­ne Aus­tausch. Wer das ver­steht, plant nicht nur Büros – er schafft echte Ver­bin­dung.“

www.sedus.com

Weitere Beiträge

Der Mensch als Maßstab

Mario Dalpra gehört zu jenen Künst­lern, deren Werk sich nicht linear ent­fal­tet, sondern in bestän­di­gem Wandel begrif­fen ist. Seit den frühen 1980er-Jahren, geprägt von seinem Studium bei Arnulf Rainer, ent­wi­ckelt er eine künst­le­ri­sche Haltung, die sich zwi­schen Malerei, Skulp­tur und kon­zep­tu­el­len Ansät­zen bewegt.

Story lesen

440 Quadrat­meter Zukunft

Grand Opening: Sedus hat Wien einen neuen Show­room geschenkt — und eine Bühne, auf der New Work Gestalt annimmt. Der Ort könnte besser nicht passen: die denk­mal­ge­schütz­te ehe­ma­li­ge Gas­zäh­ler­fa­brik im 15. Bezirk, ein Archi­tek­tur­ju­wel mit mar­kan­ter Back­stein­fas­sa­de.

Story lesen

Dual Use it or lose it

Öster­reich ist besser auf­ge­stellt, als es sich bis­wei­len selbst erzählt. Unter­neh­men wie die EV Group, ams OSRAM oder Fre­quen­tis stehen für Prä­zi­si­on und Ver­läss­lich­keit, die inter­na­tio­nal gefragt sind – von der Halb­lei­ter­aus­rüs­tung über Licht- und Sen­sor­tech­no­lo­gie bis hin zu hoch­spe­zia­li­sier­ter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik.

Story lesen

Der Mensch als Maßstab

Mario Dalpra gehört zu jenen Künst­lern, deren Werk sich nicht linear ent­fal­tet, sondern in bestän­di­gem Wandel begrif­fen ist. Seit den frühen 1980er-Jahren, geprägt von seinem Studium bei Arnulf Rainer, ent­wi­ckelt er eine künst­le­ri­sche Haltung, die sich zwi­schen Malerei, Skulp­tur und kon­zep­tu­el­len Ansät­zen bewegt.

Story lesen

440 Quadrat­meter Zukunft

Grand Opening: Sedus hat Wien einen neuen Show­room geschenkt — und eine Bühne, auf der New Work Gestalt annimmt. Der Ort könnte besser nicht passen: die denk­mal­ge­schütz­te ehe­ma­li­ge Gas­zäh­ler­fa­brik im 15. Bezirk, ein Archi­tek­tur­ju­wel mit mar­kan­ter Back­stein­fas­sa­de.

Story lesen