JUST-Redaktion|

Die Ent­ste­hung einer Oper — von der Idee bis zur Pre­mie­re

Haben Sie sich jemals gefragt, wie eine Oper entsteht? Von der ersten Idee bis zur Premiere ist es ein faszinierender Prozess, der viele Schritte umfasst.
v.l. Jakob Matuschka-Gablenz (Regionalleitung Wien), das Regie-Duo Cornelius Obonya und Carolin Pienkos sowie die beiden Bank-Vorstände Werner G. Zenz und Nils Kottke, Fotocredit: Bankhaus Spängler

Am 13. Juni 2023 bekamen rund 150 gela­de­ne Gäste im Haus der Inge­nieu­re in Wien die Mög­lich­keit, span­nen­de Ein­bli­cke in diese Welt zu erhal­ten. Das Regie-Duo Carolin Pienkos und Cor­ne­li­us Obonya, bekannt für ihre her­aus­ra­gen­de Arbeit, war auf Ein­la­dung des Bank­haus Späng­ler vor Ort, um über ihre Erfah­run­gen zu berich­ten.

Ein span­nen­der Ein­blick in die Arbeit von Carolin Pienkos und Cor­ne­li­us Obonya

Carolin Pienkos und Cor­ne­li­us Obonya sind ein renom­mier­tes Künst­ler­ehe­paar und arbei­ten seit mehr als 20 Jahren zusam­men. Sie haben bereits erfolg­rei­che Opern­auf­füh­run­gen wie “Die Fle­der­maus” an der Mai­län­der Scala und “Die Zau­ber­flö­te” im Stein­bruch St. Mar­ga­re­then insze­niert. Bei ihrem Vortrag beton­ten sie, wie berei­chernd ihre gemein­sa­me Arbeit ist und wie sie sich gegen­sei­tig als kon­struk­ti­ve Gesprächs­part­ner unter­stüt­zen.

Der Prozess einer Opern­in­sze­nie­rung beginnt mit einem grund­le­gen­den Ver­ständ­nis der Oper und einer Ent­schei­dung über die ästhe­ti­sche Aus­rich­tung der Pro­duk­ti­on. Anschlie­ßend wird beur­teilt, welche Art von Bühne für das Stück an einem bestimm­ten Spiel­ort erfor­der­lich ist. Ein Team wird zusam­men­ge­stellt, und ein straf­fer Zeit­plan wird erstellt, um alle Abläufe mit den oft hun­der­ten von Betei­lig­ten zu koor­di­nie­ren, berich­te­ten die beiden erfah­re­nen Regis­seu­re.

Eine der größten Her­aus­for­de­run­gen liegt darin, das Team auf die Arbeit ein­zu­schwö­ren und die ver­schie­de­nen Gewerke wie Bühne, Kostüme, Musik und Cho­reo­gra­fie ästhe­tisch und orga­ni­sa­to­risch mit­ein­an­der zu ver­bin­den. “Es ist ent­schei­dend, wie die Sän­ge­rin­nen und Sänger ihre Rolle ent­wi­ckeln und wie die gesamte Kon­zep­ti­on umge­setzt wird”, erklär­ten Pienkos und Obonya. Doch das Schöns­te sei es, bei der Pre­mie­re zu erleben, wie das Publi­kum die gelun­ge­ne Insze­nie­rung auf­nimmt und mitgeht.

Rund 150 Gäste erleben den Vortrag im Haus der Inge­nieu­re in Wien

Der Vortrag des Regie-Duos Carolin Pienkos und Cor­ne­li­us Obonya war ein inspi­rie­ren­des Erleb­nis für die rund 150 Gäste, die einen Ein­blick in den fas­zi­nie­ren­den Prozess der Opern­ent­ste­hung erhiel­ten. Dank des Bank­haus Späng­ler konnten sie hautnah erfah­ren, wie von der ersten Idee bis zur Pre­mie­re eine Oper zum Leben erweckt wird.

www.spaengler.at

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