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Mehr Energie: Bio­hacks für den Alltag

Mehr Energie und Ausdauer: Biohacks für den Alltag können helfen, die Gesundheit und Produktivität zu verbessern. Die zehn besten gibt es hier zusammengefasst.
Biohacks für den Alltag sollen dabei helfen mehr Energie und Ausdauer zu bekommen.
Wer wünscht sich nicht mehr Energie und Ausdauer für das Berufs- und Privatleben. Biohacks für den Alltag sollen dabei helfen! Fotocredit: Pexels

Bio­hack­ing – der natür­li­che Weg zur Ver­bes­se­rung des Körpers ist ein Trend, der aus Kali­for­ni­en kommt und sich immer mehr in ganz Europa ver­brei­tet. Dabei wird Bio­lo­gie mit moder­ner Tech­no­lo­gie kom­bi­niert, um ver­meint­li­che Schwach­stel­len im Körper zu finden und zu opti­mie­ren. Das Ziel der Bio­ha­cker ist es, den Körper mit natür­li­chen Mitteln nicht nur zu ver­ste­hen, sondern auch zu ver­bes­sern. Die Erfolge der Bio­hacks im Alltag werden durch das eigene Emp­fin­den sowie durch Fit­ness­tra­cker, spe­zi­el­le Brillen und Mes­sun­gen der Gehirn­strö­me gemes­sen. Die ärzt­li­che Betreu­ung ist dabei mehr als ratsam, denn man kann es mit der Selbst­op­ti­mie­rung auch über­trei­ben.

  1. Die rich­ti­ge Ernäh­rung für Bio­hack­ing

    Eine gesunde und aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung bildet die Basis aller Bio­hacks, mit einem Fokus auf koh­len­hy­drat­ar­men Pro­duk­ten. Da Koh­len­hy­dra­te als leis­tungs­min­dernd gelten, werden sie unter den Bio­ha­ckern weit­ge­hend ver­mie­den. Statt­des­sen achten sie darauf, genug Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe, Pro­te­ine und Fette zu sich zuneh­men. Ein großes Blut­bild und Test der Mikro­nähr­stof­fe gibt Aus­kunft über etwaige Mängel und ist Grund­la­ge für eine Opti­mie­rung.

  2. Der Traum von mehr Energie

    Bio­hacks für den Alltag sollten den Schlaf ein­schlie­ßen, da 90% unserer Rege­ne­ra­ti­on im Schlaf statt­fin­den. Bio­ha­cker betrach­ten die Erho­lung als grund­le­gend für die Leis­tungs­fä­hig­keit des Körpers und geben ihr beson­de­re Beach­tung. Ohne aus­rei­chend Schlaf ist Mus­kel­auf­bau und Fett­ab­bau nach­hal­tig und im Ein­klang mit der Gesund­heit nahezu unmög­lich. Ein geeig­ne­ter Schlaf-Tracker kann helfen, die Qua­li­tät des Schlafs zu über­wa­chen, da eine objek­ti­ve Beur­tei­lung schwie­rig ist. Schlaf­man­gel kann zu Tages­mü­dig­keit, Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen, Gewichts­zu­nah­me, Kreis­lauf­be­schwer­den und sogar Depres­sio­nen führen. Eine schlech­te Erho­lung hat auch nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Laune, Kon­zen­tra­ti­on, sport­li­che Leis­tung und das Immun­sys­tem. Daher ist eine gute Schlaf­qua­li­tät ent­schei­dend für ein gesun­des und ener­gie­ge­la­de­nes Leben. Für einen noch bes­se­ren Schlaf sorgen nied­ri­ge Tem­pe­ra­tu­ren im Schlaf­zim­mer, der Ver­zicht auf elek­tro­ni­sche Geräte, das Abschal­ten des Wlans, keine Licht­quel­len und natür­lich Stille.

  1. Son­nen­licht am Morgen

    Son­nen­licht in der Früh ist ein effek­ti­ver Biohack, um den Tag zu begin­nen. Das Licht sorgt dafür, dass der Körper Cor­ti­sol aus­schüt­tet, was die Müdig­keit ver­treibt und die Auf­merk­sam­keit stei­gert. Außer­dem hilft das Son­nen­licht, den zir­ka­dia­nen Rhyth­mus zu regu­lie­ren und fördert die Pro­duk­ti­on von Vitamin D, was wichtig für starke Knochen und ein gesun­des Immun­sys­tem ist. Durch den Einsatz von Son­nen­licht als Biohack kann man den Tag ener­gie­ge­la­den begin­nen und sich auf natür­li­che Weise auf den Tag ein­stel­len. Für extreme Früh­auf­ste­her und während den Win­ter­mo­na­ten ist das nur schwer zu rea­li­sie­ren. Eine Tages­licht­lam­pe kann hier helfen und stellt eine Alter­na­ti­ve für diesen Biohack im Alltag dar.

  1. Die Kälte im Nacken

    Kaltes Wasser auf den Vagus­nerv im Nacken zu sprit­zen ist ein effek­ti­ver Biohack, der zahl­rei­che Vor­tei­le bietet. Der Vagus­nerv ist Teil des Para­sym­pa­thi­kus und beein­flusst die Atmung, den Herz­schlag und die Ver­dau­ung. Durch die Kälte wird er akti­viert und kann so Stress redu­zie­ren, die Ver­dau­ung ver­bes­sern und das Immun­sys­tem stärken. Zusätz­lich kann das kalte Wasser helfen, die Kon­zen­tra­ti­on zu stei­gern und den Körper auf den Tag vor­zu­be­rei­ten. Die Anwen­dung von kaltem Wasser als Biohack ist eine ein­fa­che und kos­ten­güns­ti­ge Methode, um die kör­per­li­che und geis­ti­ge Gesund­heit zu fördern.

  1. Inter­vall­fas­ten als Biohack

    Inter­vall­fas­ten ist eben­falls einer der effek­tivs­ten Bio­hacks für den Alltag, der zahl­rei­che Vor­tei­le bietet. Das Konzept ist leicht erklärt! Es beinhal­tet einen Wechsel zwi­schen Essens- und Fas­ten­pha­sen. Es gibt ver­schie­de­ne Inter­vall­fas­ten-Metho­den, bei denen bei­spiels­wei­se täglich 16 Stunden gefas­tet wird oder an zwei Tagen in der Woche nur sehr wenig geges­sen wird. Inter­vall­fas­ten kann dazu bei­tra­gen, das Kör­per­ge­wicht zu redu­zie­ren, den Blut­zu­cker­spie­gel zu regu­lie­ren und Ent­zün­dun­gen im Körper zu redu­zie­ren. Darüber hinaus kann es auch die geis­ti­ge Gesund­heit ver­bes­sern, indem es den Fokus und die Kon­zen­tra­ti­on stei­gert und sogar das Risiko für neu­ro­de­ge­nera­ti­ve Erkran­kun­gen wie Alz­hei­mer redu­zie­ren kann. Inter­vall­fas­ten ist eine ein­fa­che und effek­ti­ve Methode, um die kör­per­li­che und geis­ti­ge Gesund­heit zu fördern und gleich­zei­tig ein bes­se­res Ver­hält­nis zum Essen zu ent­wi­ckeln.

  1. Es lebe der Sport!

    So mancher wird es nicht gerne hören, aber Sport ist ein wich­ti­ger Biohack für den Alltag. Die kör­per­li­che Betä­ti­gung bietet zahl­rei­che gesund­heit­li­che Vor­tei­le, wie etwa eine gestei­ger­te Fitness, ein ver­bes­ser­tes Immun­sys­tem und einen Abbau von Stress. Es gibt viele ver­schie­de­ne Sport­ar­ten, aber vor allem Inter­vall­trai­ning und Kraft­trai­ning sind hier effek­tiv. Inter­vall­trai­ning ist eine Form des Aus­dau­er­trai­nings, bei der inten­si­ve Inter­val­le mit Erho­lungs­pha­sen kom­bi­niert werden. Kraft­trai­ning hin­ge­gen stärkt die Mus­ku­la­tur und ver­bes­sert die Kör­per­hal­tung. Regel­mä­ßi­ges Trai­ning kann auch Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Dia­be­tes und Fett­lei­big­keit vor­beu­gen. Ein trai­nier­ter Körper ist dabei ein ange­neh­mer Neben­ef­fekt.

  2. Die Macht der Vor­stel­lungs­kraft

    Visua­li­sie­rung ist eben­falls eine belieb­te Selbst­op­ti­mie­rungs­maß­nah­me der Bio­hack­ing-Com­mu­ni­ty. Eine effek­ti­ve Methode, um erfolg­reich bevor­ste­hen­de Auf­ga­ben zu bewäl­ti­gen, ist die mentale Vor­be­rei­tung durch Visua­li­sie­rung. Indem man sich die Szenen im Kopf immer wieder durch­geht, kann man leich­ter seine Ziele errei­chen. Studien haben wis­sen­schaft­lich bewie­sen, dass die Visua­li­sie­rung von Trai­nings­ab­läu­fen sogar das Mus­kel­wachs­tum sti­mu­lie­ren kann.

  1. Offline gehen

    Ein wei­te­rer wich­ti­ger Tipp, der gerade in Zeiten der Digi­ta­li­sie­rung immer rele­van­ter wird: Digital Detox! Der bewuss­te Ver­zicht auf den Gebrauch von digi­ta­len Geräten und Tech­no­lo­gien wie Smart­phones, Laptops und sozia­len Medien ist eben­falls ein wich­ti­ger Biohack. Das Ziel ist es, Körper und Geist zu ent­gif­ten, Stress abzu­bau­en und sich auf das Hier und Jetzt zu kon­zen­trie­ren. Natür­lich ist dieser Trick nur bedingt umsetz­bar – aber schon eine Stunde fernab von Smart­phone & Co kann helfen.

  2. Bewuss­tes Atmen

    Rich­ti­ges Atmen ist ein wich­ti­ger Biohack im täg­li­chen Leben, um die Gesund­heit zu ver­bes­sern. Tiefes Atmen fördert die Sau­er­stoff­ver­sor­gung des Körpers und hilft, Stress und Ängste abzu­bau­en. Außer­dem kann eine bewuss­te Atmung das Immun­sys­tem stärken und die Kon­zen­tra­ti­on ver­bes­sern. Eine flache und unre­gel­mä­ßi­ge Atmung hin­ge­gen kann zu Ver­span­nun­gen im Körper führen und den Ener­gie­fluss beein­träch­ti­gen. In diesem Sinne: Durch­at­men!

  1. Auch mal Pause machen

    Viel­leicht mit Abstand der wich­tigs­te Tipp für ange­hen­de Bio­ha­cker: Pause machen!
    Schon während einer kurzen Pause kann der Körper sich erholen, was dazu bei­trägt, dass man sich wieder ener­gie­ge­la­de­ner und fri­scher fühlt. Indem man Pausen in den Alltag inte­griert, kann man also nicht nur pro­duk­ti­ver und krea­ti­ver sein, sondern auch das Wohl­be­fin­den stei­gern. Zwar geht es Bio­ha­cker oft darum, noch mehr zu leisten, manch­mal sollte man es aber auch gut sein lassen und die Füße hoch­la­gern.

Bei allen Bio­hacks für den Alltag ist es wichtig, den eigenen Körper nicht zu über­for­dern und auf ihn zu hören. Nur so lassen sich die Tipps und Tricks auch tat­säch­lich lang­fris­tig inte­grie­ren und können ihre posi­ti­ven Effekte zeigen.

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