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KMU-Studie 2026: Stei­ri­sche Unter­neh­men blicken opti­mis­ti­scher in die Zukunft

Die aktuelle KMU-Studie 2026 der Erste Bank und Sparkassen zeigt ein positives Stimmungsbild unter den steirischen Klein- und Mittelunternehmen (KMU).

Rund 60 Prozent der Betrie­be blicken opti­mis­tisch auf ihre wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in den kom­men­den zwei bis drei Jahren. Gleich­zei­tig bleiben hohe Kosten, zuneh­men­de Büro­kra­tie und der Fach­kräf­te­man­gel zen­tra­le Her­aus­for­de­run­gen für den Wirt­schafts­stand­ort Öster­reich.

Trotz eines anspruchs­vol­len Markt­um­felds planen viele Unter­neh­men geziel­te Inves­ti­tio­nen in Digi­ta­li­sie­rung, Künst­li­che Intel­li­genz (KI) und Inno­va­ti­on, um ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit lang­fris­tig zu sichern.

Opti­mis­mus wächst – wirt­schaft­li­che Rah­men­be­din­gun­gen bleiben schwie­rig

Die Ergeb­nis­se der KMU-Studie zeigen, dass sich die Stim­mung unter den stei­ri­schen Unter­neh­men ver­bes­sert hat. 60 Prozent der befrag­ten KMU beur­tei­len die Zukunft ihres eigenen Unter­neh­mens als „sehr“ oder „eher opti­mis­tisch“.

Gleich­zei­tig berich­ten 48 Prozent der Betrie­be, dass sich ihr Markt­um­feld in den ver­gan­ge­nen Jahren deut­lich ver­schlech­tert hat. Zu den größten Belas­tungs­fak­to­ren zählen stei­gen­de Energie- und Per­so­nal­kos­ten, zuneh­men­der Wett­be­werbs­druck sowie eine ver­hal­te­ne Nach­fra­ge.

Büro­kra­tie und Stand­ort­be­din­gun­gen bremsen Unter­neh­men

Neben den wirt­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen sehen viele Unter­neh­men auch Hand­lungs­be­darf bei den poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen. 57 Prozent der stei­ri­schen KMU bewer­ten den Wirt­schafts­stand­ort Öster­reich im Ver­gleich zu anderen EU-Ländern schlech­ter. Zudem halten 74 Prozent die bestehen­den Regu­lie­run­gen und büro­kra­ti­schen Vor­ga­ben für zu umfang­reich.

Mario Kord­it­sch, Leitung Cor­po­ra­te Banking der Stei­er­mär­ki­schen Spar­kas­se, betont:

„Die Ergeb­nis­se bestä­ti­gen, dass Unter­neh­men wei­ter­hin bereit sind zu inves­tie­ren – vor­aus­ge­setzt, die wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen sind ver­läss­lich. Als Finan­zie­rungs­part­ne­rin beglei­ten wir unsere Kund:innen bei diesen Trans­for­ma­ti­ons- und Wachs­tums­pro­zes­sen.“

Digi­ta­li­sie­rung und Künst­li­che Intel­li­genz treiben Inves­ti­tio­nen

Trotz der bestehen­den Her­aus­for­de­run­gen wollen 55 Prozent der stei­ri­schen KMU in den kom­men­den zwei bis drei Jahren inves­tie­ren. Als wich­tigs­te Zukunfts­the­men nennen die Unter­neh­men:

  • Digi­ta­li­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung (63 %)
  • For­schung und tech­no­lo­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung (62 %)
  • Nach­hal­tig­keit und Ener­gie­ef­fi­zi­enz (57 %)

KI wird zum festen Bestand­teil des Unter­neh­mens­all­tags

Auch der Einsatz von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) nimmt weiter zu. Bereits 58 Prozent der Unter­neh­men nutzen KI im Mar­ke­ting. Rund ein Drittel setzt KI außer­dem für admi­nis­tra­ti­ve Auf­ga­ben, interne Pro­zes­se oder die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kund:innen und Geschäftspartner:innen ein.

Andreas Les­ko­sek, Leitung Fir­men­kun­den der Stei­er­mär­ki­schen Spar­kas­se, sieht darin großes Poten­zi­al:

„Die hohe Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft zeigt, dass viele Unter­neh­men aktiv an ihrer Zukunft arbei­ten. Beson­ders die Digi­ta­li­sie­rung und der geziel­te Einsatz von KI eröff­nen neue Mög­lich­kei­ten, Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Effi­zi­enz nach­hal­tig zu stärken.“

Stei­ri­sche KMU inves­tie­ren in ihre Zukunft

Die KMU-Studie 2026 macht deut­lich: Trotz wirt­schaft­li­cher Unsi­cher­hei­ten und her­aus­for­dern­der Stand­ort­be­din­gun­gen setzen stei­ri­sche Unter­neh­men auf Inno­va­ti­on, Digi­ta­li­sie­rung und Künst­li­che Intel­li­genz. Die hohe Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft zeigt, dass viele Betrie­be ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit aktiv aus­bau­en und die Chancen der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on nutzen wollen.

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