JUST-Redaktion|

Grün­dung eines Start­ups während der Pan­de­mie­zeit

Es war vielleicht nicht die klügste Idee ein Startup während einer weltweiten Pandemie und der anschließenden - enorm steigenden - Inflation zu gründen, aber der Firmengründer Dr. Ries Bouwman ist es gewohnt, Herausforderungen anzunehmen.
Fotocredit: Guardmine

Ries Bouwman ist Geschäfts­füh­rer eines Start­ups aus Leoben, in der Stei­er­mark. Mitt­ler­wei­le ist das Unter­neh­men zu einem Vier­mann- bzw. frau Unter­neh­men her­an­ge­wach­sen, welches einen Mini Tresor für unter­wegs (die wich­tigs­ten Wert­sa­chen, alarm­ge­si­chert schüt­zen) ent­wi­ckelt hat und bereits ver­treibt.

Die Guard­mi­ne (www.guardmine.com)

Die Geschich­te der Fir­men­grün­dung

Zu Beginn der Pan­de­mie, waren plötz­lich keine Chips und andere Elek­tronik­bau­tei­le mehr für den Zusam­men­bau der Guard­mi­ne ver­füg­bar und es wurde nahezu fast unmög­lich diese zeitnah zu erhal­ten, um die ersten Guard­mi­nes auf den Markt zu bringen.

Das Guard­mi­ne Team musste immer wieder auf andere Bau­tei­le zurück­grei­fen, was eine Ände­rung der Platine und drei bis sechs Monate Zeit­ver­lust mit sich brachte. Nach fast zwei Jahren, war die Ent­wick­lung dann endlich fertig.

Dann kam die Infla­ti­on.

Die Preise für Bau­tei­le haben sich bekannt­lich teil­wei­se ver­dop­pelt. Da stand das Startup vor der nächs­ten Her­aus­for­de­rung, welche bewäl­tigt werden musste. Es kostete Bouwman und sein Team defi­ni­tiv Blut, Schweiß und Tränen!

Der Lie­fe­rant musste zweimal gewech­selt werden, um eini­ger­ma­ßen so pro­du­zie­ren zu können, dass nicht bei jedem ver­kauf­ten Gerät auch noch finan­zi­el­le Ver­lus­te ent­stan­den.

Aber nun ist es endlich soweit und die Guard­mi­ne wird bereits in den Ver­sio­nen SAFE und MUSIC pro­du­ziert und konnte auch schon meh­re­ren Kunden zuschickt werden.

Alles in allem war es im Nach­hin­ein gesehen für ein Startup ein Wahn­sinn, während diesen Zeiten ein elek­tro­ni­sches Gerät zu ent­wi­ckeln und auf den Markt zu bringen!

Aber stand­haft bleiben (was wohl­ge­merkt sicher­lich auch nur wegen vielen unter­stüt­zen­den Part­nern möglich war und ist) zahlt sich dann doch aus und das Guard­mi­ne-Team ist stolz sein Produkt endlich in den Händen zu halten. Das Beste aber und zufrie­den­stel­lends­te sind natür­lich die posi­ti­ven Kun­den­rück­mel­dun­gen, für das Startup.

Dann wurde am Ende doch alles richtig gemacht!

 

Weitere Beiträge

Der Mensch als Maßstab

Mario Dalpra gehört zu jenen Künst­lern, deren Werk sich nicht linear ent­fal­tet, sondern in bestän­di­gem Wandel begrif­fen ist. Seit den frühen 1980er-Jahren, geprägt von seinem Studium bei Arnulf Rainer, ent­wi­ckelt er eine künst­le­ri­sche Haltung, die sich zwi­schen Malerei, Skulp­tur und kon­zep­tu­el­len Ansät­zen bewegt.

Story lesen

440 Quadrat­meter Zukunft

Grand Opening: Sedus hat Wien einen neuen Show­room geschenkt — und eine Bühne, auf der New Work Gestalt annimmt. Der Ort könnte besser nicht passen: die denk­mal­ge­schütz­te ehe­ma­li­ge Gas­zäh­ler­fa­brik im 15. Bezirk, ein Archi­tek­tur­ju­wel mit mar­kan­ter Back­stein­fas­sa­de.

Story lesen

Welcome back to the Office

Das Büro ist tot – lang lebe das Büro! Wie Sedus die Arbeits­welt neu denkt – und warum der Grund­riss das neue Recrui­ting-Tool ist. Will­kom­men in der Ära des bewusst gestal­te­ten Raums.

Story lesen

Der Mensch als Maßstab

Mario Dalpra gehört zu jenen Künst­lern, deren Werk sich nicht linear ent­fal­tet, sondern in bestän­di­gem Wandel begrif­fen ist. Seit den frühen 1980er-Jahren, geprägt von seinem Studium bei Arnulf Rainer, ent­wi­ckelt er eine künst­le­ri­sche Haltung, die sich zwi­schen Malerei, Skulp­tur und kon­zep­tu­el­len Ansät­zen bewegt.

Story lesen

440 Quadrat­meter Zukunft

Grand Opening: Sedus hat Wien einen neuen Show­room geschenkt — und eine Bühne, auf der New Work Gestalt annimmt. Der Ort könnte besser nicht passen: die denk­mal­ge­schütz­te ehe­ma­li­ge Gas­zäh­ler­fa­brik im 15. Bezirk, ein Archi­tek­tur­ju­wel mit mar­kan­ter Back­stein­fas­sa­de.

Story lesen