JUST-Redaktion|

3 Rat­schlä­ge an die Regie­rung

Aktuell wird die Digi­ta­li­sie­rungs­of­fen­si­ve als eine der wich­tigs­ten stra­te­gi­schen Maß­nah­men der Regie­rung pro­pa­giert. Als Unter­neh­men, das primär in diesem Bereich tätig ist, wollen wir die Zukunft unseres Landes kon­struk­tiv mit­ge­stal­ten. Auch wenn es ver­schie­dens­te Defi­ni­tio­nen gibt, was denn unter Digi­ta­li­sie­rung ver­stan­den werden kann – es hat auf jeden Fall mit der Planung, Ent­wick­lung und Ein­füh­rung von Soft­ware zu tun. Als Exper­ten wollen wir daher drei Denk­an­stö­ße geben, wie der Weg in die digi­ta­le Zukunft unseres Landes gepflas­tert werden könnte.

Vor der eigenen Tür kehren

Der erste Punkt appel­liert an die Behör­den: Digi­ta­li­siert euch! Nehmt euch selbst von all dem För­der­geld, mit dem die KMUs unter­stützt werden sollen, und baut euch Portale, Schnitt­stel­len und digi­ta­le Zugänge für eure Kunden. Denn eines ist klar: Solange ich als Unter­neh­me­rin meine Umsatz­steu­er monat­lich drucke, unter­schrei­be und ein­ge­scannt dem Finanz­amt schicke, läuft irgend­was nicht optimal.

Hirn­lo­se Arbeit digi­ta­li­sie­ren

Der nächste Punkt betrifft den armen Men­schen, der dann im Finanz­amt mein For­mu­lar bekommt und die Zahlen wieder irgend­wo ein­trägt. Wer will so etwas machen? Ja, wir haben Fach­kräf­te­man­gel – aber da hilft es auch nichts, Tau­sen­de Hilfs­jobs zu erhal­ten. Dann lieber alles auto­ma­ti­sie­ren, was keiner tun will, und die geis­ti­gen Kapa­zi­tä­ten besser ein­set­zen. Jeder Medi­en­bruch ist eine Ver­schwen­dung von Lebens­zeit, die wo anders sinn­voll ein­ge­setzt werden könnte.

Digi­ta­li­sie­rung wie den Bau behan­deln

Behan­delt die Digital- ganz gleich wie die Bau­bran­che, dann kann sie auch hier­zu­lan­de gedei­hen! Soft­ware­ent­wick­lung muss geschützt werden: über Zölle, Gesetze, Mar­ke­ting. Wenn für Digi­tal­pro­duk­te Rege­lun­gen gälten, hätte das viele gute Ergeb­nis­se: Die Kom­pe­tenz bleibt im Land, die Auf­trä­ge würden hier abge­ar­bei­tet und neue inno­va­ti­ve Unter­neh­men siedeln sich an – Soft­ware made in Öster­reich wäre ein Qua­li­täts­pro­dukt mit Zukunft.

Ange­li­ka Weber, axtesys GmbH

Mehr Infor­ma­tio­nen:

www.axtesys.at

Foto­credit: Nicho­las Martin

 

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