Forschungsteams am Hydrogen Center Austria (HyCentA) untersuchen nun, wie man diese Metalle für die Anwendung in Elektrolyseuren ressourcenschonend einsetzen und später wiederverwerten kann. Damit soll die Wasserstofferzeugung noch nachhaltiger werden.
„Um Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten, setzt man Katalysatoren ein, die unter anderem Platin und Iridium enthalten“, erklärt Projektleiterin Lea Brandner. „Gemeinsam mit unseren nationalen und internationalen Partnern erstellen wir im COMET-Projekt ‚ReCycle‘ kreislaufwirtschaftliche Konzepte für diese strategisch relevanten Rohstoffe.
Konkret arbeiten wir an neuen Verfahren, um die eingesetzten Materialien wiederzuverwenden oder in hoher Reinheit zurückzugewinnen.“ Ergänzend werden Lebenszyklusanalysen durchgeführt. „Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Reduktion geopolitischer Abhängigkeiten und zur nachhaltigen Entwicklung der europäischen Wasserstoffwirtschaft“, so Brandner.
Das HyCentA-COMET-Zentrum wird vom COMET-Programm finanziert, das vom BMIMI, BMWET sowie den mitfinanzierenden Ländern Steiermark (SFG), Oberösterreich, Tirol und Wien gefördert wird. Die COMET-Förderung wird von der FFG abgewickelt.




