JUST-Redaktion|

Simu­la­tio­nen machen die Bahn effi­zi­en­ter

Die Reduk­ti­on der CO2-Emis­sio­nen im Ver­kehrs­sek­tor um 90 Prozent ist ein zen­tra­les Ziel des Euro­pean Green Deal. Dabei kommt dem Schie­nen­ver­kehr als einem der umwelt­freund­lichs­ten und ener­gie­ef­fi­zi­en­tes­ten Trans­port­mit­tel eine ent­schei­den­de Rolle zu.

Um den Trans­port per Bahn noch zu opti­mie­ren, ist eine mög­lichst umfas­sen­de Kon­trol­le der Infra­struk­tur not­wen­dig. Hier setzt ein Projekt des Kom­pe­tenz­zen­trums VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visua­li­sie­rung an, das im Rahmen des ÖBB-Vor­ha­bens Rail4Future ganze Bahn­stre­cken simu­lie­ren will. Dazu bringt Rail4Future erst­mals ein inter­dis­zi­pli­nä­res Kon­sor­ti­um zusam­men, in dem Bahn­be­trei­ber, Indus­trie, wis­sen­schaft­li­che Partner und Hoch­schu­len ihre Exper­ti­se zur Ver­fü­gung stellen.

„Wir simu­lie­ren den Ver­schleiß der Gleise“, schil­dert Rebecca Nowak, Pro­jekt­lei­te­rin am VRVis. Für die For­schungs­ar­beit wird gerade eine digi­ta­le Version der Bahn­stre­cke Graz–Bruck erstellt. „Wenn wir recht­zei­tig erken­nen können, wo War­tungs­ar­bei­ten not­wen­dig sind, können diese gezielt durch­ge­führt werden. Das bedeu­tet für den Zug­ver­kehr weniger Aus­fäl­le und eine Erhö­hung der Lebens­dau­er der Infra­struk­tur und damit gerin­ge­re Kosten“, schil­dert Nowak. Ins­ge­samt erhöhe sich so die Zuver­läs­sig­keit des Schie­nen­ver­kehrs.

Derzeit, so die Wis­sen­schaft­le­rin, gebe es die Soft­ware­ar­chi­tek­tur für die Simu­la­tio­nen. Nun setzt das Team des VRVis die Visua­li­sie­run­gen um. Das Projekt soll im Herbst 2024 abge­schlos­sen sein.

Kontakt:
www.vrvis.at

Foto: REBECCA NOWAK vom VRVis

Foto­credit: VRVis

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