Lisi Brandlmaier|

See.Ess.Spiele am Wör­ther­see

Am Wörthersee wird bekanntlich gern groß aufgefahren. Früher waren es Motorboote, Föhnfrisuren und sehr enge weiße Hosen, heute sind es Gourmet-Dinner, Starköche und kunstvoll angerichtete Speisen - mit Seeblick versteht sich.
Wunder Wasser Wörthersee. © Nestelbacher
Wunder Wasser Wörthersee. © Nestelbacher
Wunder Wasser Wörthersee. © Nestelbacher
Wunder Wasser Wörthersee. © Nestelbacher

Kärnten hat sich kuli­na­risch nämlich längst vom Toast-Hawaii-Image ver­ab­schie­det – und startet mit den „See.Ess.Spielen 2026“ jetzt end­gül­tig in die Genuss-Cham­pi­ons-League.

Der Auftakt fand am 12. Mai in der Villa Bulfon statt und hatte alles, was ein Kärnt­ner Society-Abend braucht: pro­mi­nen­te Gäste, gutes Essen, eine ein­drucks­vol­le Tän­ze­rin und Men­schen, die spä­tes­tens nach dem dritten Glas Wein anfan­gen zu sagen: „Der Wör­ther­see ist halt schon etwas Beson­de­res.“ Unter den Gästen: Marika Lichter, Otto Retzer, Lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig und mehr als 100 Men­schen, die sehr genau wissen, wie man richtig gut und gerne genießt.

Vom See auf den Teller

Bis Jänner 2027 ver­wan­deln die See.Ess.Spiele die Region Wör­ther­see-Rosen­tal in eine kuli­na­ri­sche Dau­er­in­sze­nie­rung. Mehr als 15 Part­ner­be­trie­be – dar­un­ter renom­mier­te Restau­rants und Hotels – laden zu exklu­si­ven Din­ner­for­ma­ten, Gast­koch-Abenden und krea­ti­ven Koope­ra­tio­nen. Mit dabei sind bekann­te Namen wie Hubert Wallner, Richard Hessl oder Thomas Eich­wald, die den Wör­ther­see kuli­na­risch einmal quer durch­de­kli­nie­ren: von Fine Dining bis See­ter­ras­sen­ro­man­tik.

Das Prinzip dahin­ter klingt einfach: Spit­zen­kü­che trifft Urlaubs­ku­lis­se. Oder anders gesagt: Man sitzt mit Blick aufs Wasser, bekommt perfekt gegar­ten Fisch ser­viert und über­legt kurz, ob man nicht doch alles hin­schmeißt und Som­me­liè­re in Velden wird.

Kärnten boomt – und plötz­lich reisen alle frei­wil­lig außer­halb des Sommers an

Dass Kuli­na­rik mitt­ler­wei­le ein echter Wirt­schafts­fak­tor gewor­den ist, zeigen auch die aktu­el­len Tou­ris­mus­zah­len. Die Region Wör­ther­see-Rosen­tal ver­zeich­ne­te im ersten Quartal ein Näch­ti­gungs­plus von 14 Prozent – das beste Ergeb­nis seit 15 Jahren. Beson­ders stark legten Pört­schach mit plus 57 Prozent und Velden mit plus 27 Prozent zu. Schuld daran sind unter anderem die Kor­alm­bahn, Fir­men­kun­den und offen­bar die Erkennt­nis, dass Kärnten auch außer­halb von Juli und August exis­tiert.

Region-Geschäfts­füh­rer Peter Peschel denkt deshalb längst nicht mehr in Sai­son­zei­ten, sondern in Ganz­jah­res­tou­ris­mus. Ver­ständ­lich: Wer einmal im Herbst mit Blick auf den ruhigen Wör­ther­see ein mehr­gän­gi­ges Menü geges­sen hat, weiß, dass Kärnten auch ohne Fla­min­go-Luft­ma­trat­ze funk­tio­niert.

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