JUST-Redaktion|

Medi­ka­men­te rel­oa­ded: Wenn Phar­ma­zeu­ti­ka ein zweites Leben bekom­men

Bestimmte Krebsmedikamente sind kostbarer als Gold und verschwinden dennoch im Abfall. Jährlich landen in Europa tonnenweise abgelaufene oder nicht mehr benötigte Medikamente entweder im Hausmüll, wo sie Böden und Gewässer belasten, oder sie werden aufwendig verbrannt.

Dabei gehen wert­vol­le Wirk­stof­fe ver­lo­ren, deren Pro­duk­ti­on äußerst teuer und res­sour­cen­in­ten­siv war.

Die Rese­arch Center Phar­maceu­ti­cal Engi­nee­ring (RCPE) GmbH, welt­weit führend bei Inno­va­tio­nen rund um phar­ma­zeu­ti­sche Her­stel­lungs­ver­fah­ren, ver­folgt die Idee, Wirk­stof­fe aus Medi­ka­men­ten­ab­fäl­len zurück­zu­ge­win­nen. Ziel ist es, neu­ar­ti­ge Ver­fah­ren zu eta­blie­ren, mit denen aus Pro­duk­ti­ons­aus­schuss oder zurück­ge­ge­be­nen Arz­nei­mit­teln wieder hoch­wer­ti­ge Wirk­stof­fe extra­hiert werden können. Der Prozess umfasst das Sammeln, Sor­tie­ren, Extra­hie­ren und Rei­ni­gen der Sub­stan­zen, bevor sie erneut in die Medi­ka­men­ten­pro­duk­ti­on gelan­gen sollen.

Tech­nisch ist die Rück­ge­win­nung komplex, da Wirk­stof­fe sicher und voll­stän­dig von Hilfs­stof­fen und Abbau­pro­duk­ten getrennt werden müssen. Mit Blick auf die Wie­der­ver­wen­dung in Medi­ka­men­ten stellt die Rechts­la­ge eine große Her­aus­for­de­rung dar. Daher ist die inten­si­ve Zusam­men­ar­beit mit natio­na­len und euro­päi­schen Behör­den essen­zi­ell, um inno­va­ti­ve Lösun­gen auch umset­zen zu können.

Ange­sichts des hoch­in­no­va­ti­ven Cha­rak­ters begeg­nen För­der­ge­bern dieser Idee noch mit Zurück­hal­tung. Die Grazer For­schungs­pio­nie­re sind jedoch über­zeugt, dass ins­be­son­de­re für Arz­nei­mit­tel mit auf­wen­di­gen und teuren Her­stel­lungs­ver­fah­ren oder sel­te­nen natür­li­chen Aus­gangs­stof­fen die Kreis­lauf­wirt­schaft ein weg­wei­sen­der Schritt in eine nach­hal­ti­ge Phar­ma­zu­kunft dar­stellt.

www.rcpe.at

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