Gleichzeitig unterstreicht es die wachsende Bedeutung Österreichs im Bereich sicherheitskritischer KI-Anwendungen und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes im Zukunftsfeld künstliche Intelligenz.
KI-gestützte Lagebilder für Einsatzorganisationen
Echtzeit-Datenintegration als Schlüsseltechnologie
Die Plattform von Lagebild.one verfolgt das Ziel, ein digitales, KI-gestütztes Lagebild für Einsatzorganisationen bereitzustellen. Dabei werden Daten aus Drohnen, Sensoren und Einsatzkräften in Echtzeit zusammengeführt und intelligent verarbeitet. Diese Technologie ermöglicht es, fragmentierte Informationsquellen zu bündeln und in kritischen Situationen fundierte Entscheidungen zu treffen.
Human-in-the-loop als zentraler Ansatz
Ein wesentliches Merkmal der Lösung ist der sogenannte „Human-in-the-loop“-Ansatz: Die künstliche Intelligenz dient als Unterstützungssystem, während die finale Entscheidung weiterhin beim Menschen liegt. Dadurch wird ein hohes Maß an Kontrolle, Transparenz und Vertrauen gewährleistet – zentrale Anforderungen bei sicherheitskritischen Anwendungen.
Leitprojekt für angewandte KI in Österreich
Stärkung des Innovationsstandorts Steiermark
Das Joint Venture gilt als Vorzeigeprojekt für anwendungsorientierte KI und positioniert sich im Kernbereich der österreichischen Industrie- und Innovationspolitik. Der Fokus liegt auf der Entwicklung vertrauenswürdiger und nachvollziehbarer KI-Systeme mit konkretem Nutzen in realen Einsatzszenarien.
Für die Österreich bedeutet dies eine weitere Stärkung der Kompetenzen im Bereich angewandte KI sowie eine erhöhte internationale Sichtbarkeit als Technologieregion.
Markteinführung und Expansion im DACH-Raum
Neben der technologischen Weiterentwicklung steht insbesondere der Aufbau eines marktfähigen Produkts im Mittelpunkt. Langfristig plant Lagebild.one eine schrittweise Etablierung im DACH-Raum und darüber hinaus.
Starke Partnerschaft zwischen Forschung und Wirtschaft
Beim Treffen von Willibald Ehrenhöfer mit Stephen Grimm und Heinz Mayer wurden die nächsten Schritte zur Markteinführung der Plattform konkretisiert.
Ehrenhöfer betonte die Bedeutung des Investments für die internationale Wahrnehmung der Steiermark als Innovationsstandort. Grimm hob hervor, dass die Verbindung von Forschung und Unternehmertum enormes Potenzial freisetzt. Mayer bezeichnete Lagebild.one als Meilenstein in der erfolgreichen Überführung von Forschung in wirtschaftliche Anwendung.
Erfahrenes Management für weiteres Wachstum
Mit Raffael Dreiher wurde ein erfahrener IT-Manager zum Geschäftsführer von Lagebild.one bestellt. Seine Expertise soll die Weiterentwicklung der Plattform sowie die erfolgreiche Positionierung am Markt maßgeblich vorantreiben.
Das Investment in Lagebild.one zeigt eindrucksvoll, wie aus österreichischer Forschung marktfähige Hightech-Lösungen entstehen können. Die Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, unternehmerischem Know-how und internationalem Kapital macht das Projekt zu einem wichtigen Impulsgeber für die KI-Entwicklung in Europa.




