Am Materials Center Leoben (MCL) forscht man daran, die Ausstattung solcher Sensorknoten mit Software, die den konkreten Anwendungsfällen der Kunden angepasst ist, wirtschaftlicher zu machen. „Damit wollen wir die österreichischen Klein- und Mittelbetriebe in dieser Sparte unterstützen, die einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Firmen mit großen Entwicklungsabteilungen haben“, sagt Manfred Mücke, Leiter der Gruppe „Embedded Computing“ am MCL.
„Der Knackpunkt beim Betrieb eines Sensorknotens ist der Energiebedarf. Oft sind die Boxen an schwer zugänglichen Stellen – etwa an den Flügeln von Windrädern — angebracht, wo sie Vibrationen messen, um allfällige Materialschäden rechtzeitig zu bemerken, und wo man nicht ständig die Batterien austauschen kann. Unsere Simulationssoftware WSN*Explorer kann den künftigen Energiebedarf von Sensorknoten mit einer bestimmten Software unter diversen Umweltbedingungen virtuell berechnen.“
Die Anbieter erkennen somit ohne aufwendige und teure Tests, an welchen Schrauben sie drehen müssen, damit ihre Sensorknoten die Anforderungen, auch hinsichtlich des Energiebedarfs, optimal erfüllen und erfolgreich auf dem Markt platziert werden können.



