JUST-Redaktion|

Digi­ta­le Ver­net­zung

Künst­li­che Intel­li­genz, Indus­trie 4.0, Digi­ta­li­sie­rung, Inter­net der Dinge, Data Science – diese Begrif­fe prägen zurzeit unseren beruf­li­chen und pri­va­ten Alltag. Die Mon­tan­uni­ver­si­tät for­ciert in diesen Berei­chen ihre For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten.

Cyber Phy­si­cal Systems

Wenn Maschi­nen im soge­nann­ten Inter­net der Dinge, in Indus­trie­pro­duk­ti­on und Logis­tik autark mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren sollen, dann benö­ti­gen sie feine Sen­so­ren. Um sich in cyber-phy­si­schen Sys­te­men zu ver­bin­den und Pro­zess­ab­läu­fe opti­mie­ren zu können, müssen Geräte sen­si­bel auf­ein­an­der reagie­ren. Je genauer und schnel­ler, desto prä­zi­ser funk­tio­niert die Pro­duk­ti­on. Solche Systeme sind durch einen hohen Grad an Kom­ple­xi­tät gekenn­zeich­net. Zu den Ein­satz­be­rei­chen gehören höchst zuver­läs­si­ge medi­zi­ni­sche Geräte und Systeme, alters­ge­rech­te Assis­tenz­sys­te­me, IT-Ver­kehrs­steue­rungs- und Ver­kehrs­lo­gis­tik­sys­te­me, ver­netz­te Sicher­heits- sowie Fahr­as­sis­tenz­sys­te­me für Auto­mo­bi­le, indus­tri­el­le Pro­zess­steue­rungs- und Auto­ma­ti­ons­sys­te­me, nach­hal­ti­ge Umwelt­be­ein­flus­sungs- und Beob­ach­tungs­sys­te­me, Ener­gie­ver­sor­gungs­ma­nage­ment­sys­te­me, mili­tä­ri­sche Sys­tem­ver­net­zungs­sys­te­me sowie Infra­struk­tur­sys­te­me für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Kultur.

Neue Stu­di­en­rich­tung und Pro­fes­su­ren

Um diesen Anfor­de­run­gen gerecht zu werden, wird im Herbst 2020 die neue Stu­di­en­rich­tung Indus­tri­al Data Science ein­ge­führt. Dabei wird es vor allem darum gehen, Infor­ma­tik und inge­nieur­wis­sen­schaft­li­che Anwen­dun­gen zu ver­knüp­fen – Stich­wort Indus­trie 4.0. Ebenso werden zwei neue Pro­fes­su­ren instal­liert, beide befin­den sich derzeit in der Aus­schrei­bungs­pha­se. Die Stif­tungs­pro­fes­sur „Addi­ti­ve Manu­fac­tu­ring“ wird sich vor allem mit den Berei­chen Werk­stoff, Bauteil und Pro­zess­tech­nik beschäf­ti­gen. Die Pro­fes­sur „Cyber Phy­si­cal Systems“ soll ihren For­schungs­schwer­punkt in den Berei­chen der „Real-Time-Model­lie­rung“ und der „Embedded Simu­la­ti­on“ von kom­ple­xen Sys­te­men legen. Dabei soll vor allem sen­sor­ba­sier­tes Moni­to­ring und Infor­ma­ti­ons­tech­nik von mecha­tro­ni­schen, ener­gie­tech­ni­schen oder logis­ti­schen Sys­te­men in den Fokus rücken.

Nähere Infos
www.unileoben.ac.at

Foto­credit: ©xia­o­li­ang­ge — stock.adobe.com

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