JUST-Redaktion|

Die Suche nach dem Hei­li­gen Gral

Das Mate­ri­als Center Leoben MCL ent­wi­ckelt unter anderem Nano­sen­so­ren für das Gebäu­de­ma­nage­ment und das Umwelt­mo­ni­to­ring. Mit diesen werden ver­schie­de­ne Para­me­ter in der Raum­luft gemes­sen, wobei vor allem jene Gase im Fokus stehen, die der Gesund­heit des Men­schen schaden können. Um diese ein­deu­tig detek­tie­ren zu können, werden die Sen­sor­ma­te­ria­li­en maß­ge­schnei­dert ent­wi­ckelt. Das kann sehr auf­wen­dig werden, da eine unglaub­li­che Viel­falt an infrage kom­men­den Mate­ri­al­kom­bi­na­tio­nen zur Auswahl steht. Die Suche nach dem für ein bestimm­tes Zielgas idealen Mate­ri­al ähnelt der Suche nach dem Hei­li­gen Gral.

Es geht aber nicht nur um Gase in der Umge­bung, die beim Ein­at­men der Gesund­heit schaden können. Es geht auch um Sub­stan­zen, die vom Men­schen aus­ge­at­met werden. „Wir ent­wi­ckeln Mate­ria­li­en, die Aceton oder Schwe­fel­was­ser­stoff messen können.“ Bestimm­te Gas­kom­po­nen­ten in der Atem­luft des Men­schen sind ein Indi­ka­tor für den Gesund­heits­zu­stand des Men­schen. Dia­be­ti­ker atmen signi­fi­kant viel Aceton aus, wenn sie unter­zu­ckert sind. „Die Atem­luft­ana­ly­tik kann also chro­nisch kranke Pati­en­ten bei der Behand­lung ihrer Krank­heit unter­stüt­zen und gefähr­li­che Krank­hei­ten im Früh­sta­di­um erken­nen. Wir sind über­zeugt, dass in 5 Jahren der­ar­ti­ge che­mi­sche Sen­so­ren in Smart­phones ein­ge­baut werden“, ist Anton Köck, Grup­pen­lei­ter für Sensor Solu­ti­ons am MCL, über­zeugt.

Mehr Infor­ma­tio­nen:
www.mcl.at

Foto: Grup­pen­lei­ter Anton Köck

Foto­credit: MCL

„Science“ wird mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung in völ­li­ger Unab­hän­gig­keit von Andreas Kolb gestal­tet.

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