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Lange Nacht der Forschung Steiermark 2022

Am 20. Mai laden Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, Kompetenzzentren und innovative Unternehmen zur Langen Nacht der Forschung 2022.

Nach einer Zeit der Herausforderung und der Verschiebungen besteht heuer wieder die Möglichkeit, die Spitzenleistungen von Wissenschaft und Forschung vor den Vorhang zu holen und der Bevölkerung ein Gefühl dafür zu vermitteln, welche Technologien und welches Wissen unsere Zukunft entscheidend mitgestalten. Am 20. Mai 2022 wird die Lange Nacht der Forschung in ganz Österreich zehntausende Menschen begeistern und ist damit das größte Forschungsevent in Europa. Die Steiermark präsentiert sich dabei mit einem vielfältigen Programm an über 40 Standorten.

Die Steiermark an der Spitze

Mit einer Forschungsquote von 5,15% im Jahr 2021 ist die Steiermark das Forschungsland Nummer 1 in Österreich und findet sich auch im Spitzenfeld der innovativsten Regionen Europas wieder. Die Basis für diesen Erfolg bilden die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in unserem Land, sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen untereinander.

Erfolg durch Vernetzung

Eine wesentliche Rolle in der Forschungslandschaft der Steiermark spielt Joanneum Research als Forschungsgesellschaft des Landes. In ihren Instituten wird die Forschungsstrategie des Landes Steiermark zum Leben erweckt und gemeinsam mit zahlreichen anderen Forschungseinrichtungen, Kompetenzzentren und Innovationsunternehmen in zukunftsweisende Projekte und Technologien gegossen.

Eine weitere wichtige Plattform für die Vernetzung von Wissenschaft und Forschung ist der steirische Hochschulraum. In ihm und durch die Aktivitäten der Steirischen Hochschulkonferenz werden die Interessen aller Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen in der Steiermark diskutiert, gebündelt und nach außen getragen.

Vielfalt und Highlights

An mehr als 40 Standorten in den Regionen Graz, Leoben und Kapfenberg, sowie mit mehr als 200 Stationen zum Entdecken und Staunen wird die Lange Nacht der Forschung 2022 die Besucherinnen und Besucher begeistern. Spannende Experimente und Aktivitäten, eindrucksvolle Vorträge und Präsentationen, sowie Führungen durch Labore, Werkstätten und Betriebe ermöglichen einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen von Wissenschaft und Forschung. Dem Veranstaltungsteam ist es dabei ein besonderes Anliegen, vor allem junge Menschen für Forschung und Entwicklung zu begeistern.

Ob Entdeckungsreise durch die geheimnisvollen Tiefspeicher der modernsten Universitätsbibliothek Österreichs, eine Antwort auf die Frage, ob Mini-Roboter die Bienenvölker retten können oder ein Eintauchen in die erstaunlichen Welten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz: Die vielen Highlights der Partner an den verschiedenen Standorten machen die LNF 2022 zu einem einzigartigen Erlebnis für Jung und Alt.

Die Zukunft Diskutieren

Verschiedene Vorträge und Diskussionen an einem besonderen Standort abseits von Betrieben und Forschungseinrichtungen anzubieten, hat bei der Langen Nacht der Forschung mittlerweile bereits Tradition.

In diesem Jahr findet dieses Highlight im Lendhafen am Mariahilferplatz in Graz statt. Beim Diskussionsforum ScienceTalk startet von 17 bis 22 Uhr zu jeder vollen Stunde eine Podiumsdiskussion mit herausragenden Expert:innen und Wissenschafter:innen zu den großen Zukunftsthemen unserer Zeit.

17 Uhr Zukunft Mensch: Wie alt werden wir? Wie werden wir alt?
18 Uhr Zukunft Mobilität: Was uns in den nächsten Jahren bewegt.
19 Uhr Zukunft Materials: Wie wir die Ressourcen unseres Planeten nutzen und absichern.
20 Uhr Zukunft Digitalisierung: Wie wir verstehen lernen, was in einer Blackbox steckt.
21 Uhr Zukunft Künstliche Intelligenz: Was kann der Mensch? Was kann die Maschine besser?

Der ScienceTalk wird nicht nur vor Ort im Lendhafen stattfinden, sondern wird auch gestreamt und kann live sowie on demand auf der Homepage der Langen Nacht der Forschung mitverfolgt werden.

Foto v.l.: Heinz Mayer (Geschäftsführer JOANNEUM RESEARCH), Barbara Eibinger-Miedl (Wissenschafts- und Forschungslandesrätin), Georg Schulz (Rektor Kunstuniversität Graz und aktueller Vorsitzender der Steirischen Hochschulkonferenz).

Fotocredit: JOANNEUM RESEARCH/Wappl