JUST-Redaktion|

Stich­hal­ti­ges Anti-Aging

Wie gut die Zellerneuerung des Körpers funktioniert, ist auch für äußerliche Alterungsprozesse maßgebend. Und dafür, wie wohl und fit man sich in der eigenen Haut fühlt. Mikroneedling samt Wirkstoffcocktails kann die Zellregeneration positiv beeinflussen.
Fotocredit: René Strasser

Bis zu 100 Bil­lio­nen Zellen, aus denen der mensch­li­che Körper besteht, bilden die Basis unseres Lebens. Das indi­vi­du­el­le Wohl­be­fin­den und Aus­se­hen hängt von der Gesund­heit der Zellen ab. Sind sie aktiv und imstan­de, sich rundum zu erneu­ern, geht es uns gut. Mit zuneh­men­dem Alter wird die Rege­ne­ra­ti­on der Zellen jedoch inef­fi­zi­en­ter und der Erneue­rungs­pro­zess lang­sa­mer. Die gute Nach­richt: Mit der Art und Weise, wie wir leben, können wir diesen „Selbst­rei­ni­gungs­pro­zess“ des Körpers fördern und so die Alte­rung unserer Zellen beein­flus­sen. Dazu gehört neben täg­li­cher Bewe­gung und mög­lichst stress­re­du­zier­tem Alltag auch aus­ge­wo­ge­ne, vital­stoff­rei­che Ernäh­rung.

Doch es gibt noch weitere Mittel und Wege, die dabei helfen können, die Erneue­rung der kör­per­ei­ge­nen Zellen aktiv zu unter­stüt­zen. Meso­the­ra­pie ist eine solche Mög­lich­keit.

Natür­lich jünger

„Meso­the­ra­pie ist modern, mini­mal­in­va­siv und viel­sei­tig anwend­bar. Dabei werden aus­ge­wähl­te Wirk­stof­fe mittels win­zi­ger Nadeln so gut wie schmerz­frei in die mitt­le­re (,meso‘) Haut­schicht ein­ge­bracht“, erklärt All­ge­mein­me­di­zi­ne­rin Dr. Heike Pansi, die sich in ihrer Grazer Praxis auf diese inno­va­ti­ve Methode spe­zia­li­siert hat. Das zusätz­lich Beson­de­re an Meso­the­ra­pie: „Sie ist nahezu frei von Neben­wir­kun­gen.“

Abge­se­hen vom erfolg­rei­chen Einsatz in der Schmerz­be­hand­lung wird mit dem „Meso­lift“ im ästhe­ti­schen Bereich eine inten­si­ve Revi­ta­li­sie­rung der Haut erzielt. Eine bio­lo­gi­sche Anti-Aging-Kur sozu­sa­gen. Dr. Pansi: „Die Sti­mu­lie­rung der Haut durch die vielen ein­zel­nen Stiche sorgt für eine bessere Durch­blu­tung – kleine Fält­chen werden geglät­tet und die Haut erhält eine frische, ver­jüng­te Aus­strah­lung.“ Für die nach­las­sen­de Spann­kraft inji­ziert die Medi­zi­ne­rin noch spe­zi­el­le Wirk­stoff­cock­tails aus Vit­ami­nen, Spu­ren­ele­men­ten, Anti­oxi­dan­ti­en, oft auch aus homöo­pa­thi­schen Sub­stan­zen. „Man sti­mu­liert dabei die natür­li­chen Repa­ra­turme­cha­nis­men der Haut, die Neu­bil­dung von kol­la­ge­nen und elas­ti­schen Fasern wird ange­regt“, so die Exper­tin. Die Haut­schicht fun­giert dabei als Depot, was zu lang anhal­ten­den Ergeb­nis­sen führt.

Bei vielen Anti-Aging-Behand­lun­gen mit der Meso­the­ra­pie kommt auch Blut­plas­ma zum Einsatz. Dr. Pansi: „Das plätt­chen­rei­che Plasma wird aus dem kör­per­ei­ge­nen Blut gewon­nen. Das pas­siert an Ort und Stelle und dauert mit­hil­fe einer spe­zi­el­len Zen­tri­fu­ge nur fünf Minuten. Danach wird es dem Pati­en­ten mit feins­ten Nadel­chen im Gesicht oder am Körper inji­ziert. Es regt auf natür­li­che Weise die Zell­re­ge­ne­ra­ti­on an. Durch die Frei­set­zung von Wachs­tums­fak­to­ren aus den Blut­plätt­chen wird die Haut nach­hal­tig ver­jüngt.“

mesotherapiegraz.at

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