Die Sterne der Steiermark

Die Steirer, so heißt es, feiern gern. Und damit das auch stilvoll geschieht, hat sich das Weinland Steiermark in den vergangenen Jahren zu einer wahren Sekt-Großmacht aufgeschwungen. Egal ob Muskateller, Schilcher, Sauvignon Blanc oder Riesling – die Steiermark lässt es mächtig prickeln.

Brüder, kommt schnell – ich trinke Sterne!“ Mit diesen oder ähnlichen Worten soll der berühmte Dom Perignon, der gemeinhin als „Erfinder“ der prickelnden Schaumweine gilt, seine Mitbrüder im Benediktinerkloster von Hautvillers in der Champagne herbeigerufen haben, als er rund am das Jahr 1700 seinen ersten schäumenden Wein verkostet hat. Was gewissermaßen als Betriebsunfall begann (Nachgärung in der Flasche!), wurde zu einer gigantischen Erfolgsstory. In Österreich begann die Geschichte des Sekts, der erst ab 1919 mit dem Vertrag von Versailles nicht mehr als Champagner bezeichnet werden durfte, im Jahr 1842, als Robert Alwin Schlumberger in Bad Vöslau seine ersten Schaumweine produzierte und eine Marke schuf, die bis heute Geltung und Strahlkraft hat.

Ideale Voraussetzungen

Die Steiermark bietet aufgrund ihrer klimatischen Gegebenheiten und ihres Sortenspiegels ideale Voraussetzungen für die Sektproduktion. Frische, Frucht, Saftigkeit und Säure, das sind die perfekten Zutaten für elegante Schaumweine und die steirischen Winzer und Produzenten wissen das zu nutzen. Darum hat Sekt in den vergangenen Jahren gerade in der Steiermark einen echten Boom erlebt und ist heute im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Mit der Entwicklung einer dreistufigen Sektpyramide (s. Abbildung) durch das Österreichische Sektkomitee im Jahr 2015 wurde schließlich ein Rahmen geschaffen, der drei Qualitätsstufen und eine geschützte Ursprungsbezeichnung beinhaltet, was auch dem Konsumenten eine bessere Orientierung gibt.

Sekt – immer und überall

Natürlich ist der steirische Sekt mit seiner Topqualität der perfekte Begleiter für Feste und Feiern rund um den Jahreswechsel und ein ideales Geschenk für jeden Anlass. Doch Sekt kann inzwischen weit mehr als das. Ob als Aperitif beim Get-together oder als Speisenbegleiter – in seiner feinen und unaufdringlichen Art ist er immer ein gern gesehener Gast. Ganz egal, ob es sich um einen beerenfruchtigen Schilchersekt, um einen zitrusduftigen Sekt vom Gelben Muskateller oder um eine noble Große Reserve aus Morillon, Sauvignon Blanc & Co handelt. Und sollte sich einmal gar kein Anlass finden: Eine Flasche steirischen Sekt zu öffnen und zu genießen ist ein Anlass!

Foto: iStock

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