„Ein guter Golfplatz ist, wenn ich mich an jedes einzelne Loch erinnern kann.“ Der Satz stammt von Nancy Lopez, einer der prägendsten Persönlichkeiten des amerikanischen Damengolfs. Ihr Gedanke ist mehr als ein hübsches Bonmot. Er beschreibt ein Ideal: Ein Platz soll Bilder hinterlassen. Eindrücke, die bleiben. Eine Runde, die man nicht verwechselt. Genau an diesem Punkt setzt das Qualitätsversprechen der Leading Golf Courses Österreich an. Die Premiummarke steht für Anlagen, die ein Golferlebnis schaffen, das mehr ist als die Summe seiner Teile.
Dass viele dieser Plätze in besonders reizvollen Regionen liegen, ist kein Zufall. Österreich bietet eine landschaftliche Vielfalt, die dem Spiel Charakter gibt: alpine Kulissen, sanftes Hügelland, weite Ebenen, ausgeprägte Seenlandschaften. Die Natur liefert den Rahmen – die Exzellenz der Anlagen füllt ihn.
Im Zentrum steht die Platzqualität: Greens, Fairways, Abschläge, Bunker, Übungsanlagen – alles muss in einem Zustand sein, der dem Anspruch eines Premiumplatzes entspricht. Entscheidend ist nicht ein guter Tag, sondern Konstanz. „Wir wollen, dass die Qualität über die gesamte Saison hinweg stabil bleibt“, erklärt Josef Mayerhofer, Managing Director der Leading Golf Courses Österreich. Ebenso wichtig ist, wie ein Club funktioniert – im Ablauf, im Umgang mit Gästen, in der Art, wie der Tag für Spielerinnen und Spieler organisiert ist.
Qualität messbar machen
Um das Gästeerleben objektiv zu erfassen, setzt die Vereinigung auf den Leading-Test – seit mehr als 25 Jahren das zentrale Instrument, mit dem die Mitgliedsanlagen objektiv bewertet werden. Der Kriterienkatalog wurde gemeinsam mit einem Marktforschungsinstitut entwickelt und wird laufend aktualisiert. Der Test umfasst zehn definierte Bereiche und mehr als 150 Detailfragen. Sechs- bis neunmal pro Jahr besuchen geschulte Testerinnen und Tester unangekündigt die Anlagen und erleben den Spielalltag aus Sicht eines Gastes.
Sie achten darauf, wie man begrüßt wird, wie reibungslos der Spielbetrieb läuft, wie die Gastronomie eingebunden ist und wie professionell der Club nach außen kommuniziert. Wer selbst Teil dieses Testteams werden möchte, braucht Erfahrung im Golfsport, ein gutes Auge für Abläufe und muss vorab erfolgreich einen Workshop absolvieren. Die Ergebnisse werden digital erfasst, geprüft und den Clubs zur Verfügung gestellt.
Für viele Anlagen ist der Leading-Test damit nicht nur ein Gütesiegel, sondern auch ein Steuerungsinstrument. „Die Marke The Leading Golf Courses hat auch dazu beigetragen, dass das Qualitätsbewusstsein bei Golfplätzen gestiegen ist“, so Mayerhofer. Für Golferinnen und Golfer bedeutet das: Ein Leading-Platz ist ein Ort, an dem man sich auf definierte Standards verlassen kann.




