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Digitaler Zwilling für CO2-freie Industrie

Das Grazer Großmotorenforschungszentrum LEC ist international bekannt als Vorreiter für nachhaltige Energie- und Transportsysteme und die virtuelle Auslegung neuer Konzepte. Das Simulations-Know-how wird nun erstmals auf gesamte Industriestandorte angewandt, um CO2-Freiheit zu erreichen. In einem Pilotprojekt mit INNIO Jenbacher sollen die Treibhausgasemissionen bis 2030 halbiert werden.

„Unser Forschungsteam unter der Leitung von Andreas Wimmer zählt zu den Pionieren im Bereich Simulation. Mit unserem modular aufgebauten Tool können unterschiedliche Szenarien zur Energieoptimierung und Emissionsreduktion von Industriestandorten virtuell rasch erprobt werden. Damit kann dann die beste Lösung zur CO2-Reduktion aus technischer, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht gefunden werden“, erklärt COO und Interims-CEO Nina Simon. In einem Pilotprojekt mit INNIO Jenbacher habe man die Leistungsfähigkeit des Werkzeugs erstmals unter Beweis stellen können.

Mit bemerkenswerten Zielen: „Bis 2030 wollen wir die Treibhausgas-Emissionen am Standort Jenbach um 50 Prozent reduzieren. Das LEC unterstützt uns dabei, alle Möglichkeiten zur weiteren CO2-Emissionsreduktion an unserem Standort in Jenbach aufzuzeigen“, bestätigt INNO-CTO Stephan Laiminger. Darüber freut sich auch die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. „Das LEC unterstreicht damit die führende Rolle der Steiermark als hochinnovatives Land, das mit seinen Technologien einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leistet.“

Foto: Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (links) informiert sich bei LEC-Interimschefin Nina Simon über das Digitaler-Zwilling-Projekt.

Fotocredit: LEC

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