JUST-Redaktion|

Rainer Maria Rilke auf den Bret­tern, die die Welt bedeu­ten

Anlässlich des hundertfünfzigsten Geburtstages des großen österreichischen Lyrikers wird im Theaterhaus Graz der multimediale Theatermonolog „Wie soll ich meine Seele halten?“ aus Gedichten von Rainer Maria Rilke aufgeführt.

Ein dem Leben ent­rück­ter Mann, gespielt von Gerd Alois Wild­ba­cher, wacht schlaf­los und einsam in dun­kels­ter Nacht. Sich nach einem Gegen­über sehnend, wendet er sich an Gott, der jedoch eisern schweigt und seine Bitte um ein Lied für seine Fei­er­ta­ge unbe­ant­wor­tet lässt. Auch sein Engel ist fern in dessen Himmeln, ebenso fern wie die Men­schen, die ihm längst fremd gewor­den sind. Und so bleibt dem Mann nichts übrig, als ein Selbst­ge­spräch zu führen.

In einem exis­ten­zi­el­len Monolog wirft er die großen Fragen des Mensch­seins auf, erin­nert sich an die Liebe, ist hin- und her­ge­ris­sen zwi­schen Furcht, Zweifel, Hoff­nung und Glück­se­lig­keit. Als der Morgen graut, lebt er all­mäh­lich, ohne es zu merken, in seine Ant­wor­ten hinein. Beglei­tet wird das Schau­spiel vom Musiker und Film­kom­po­nis­ten Gerd Schul­ler, Video­pro­jek­tio­nen und Sound­de­sign stammen von Julian Schul­ler. Regie führt die Autorin und Regis­seu­rin Astrid Kohl­mei­er.

Termine und Ticket­in­for­ma­ti­on

Die Pre­mie­re am Diens­tag, den 25. März 2025, ist bereits aus­ver­kauft. Für die wei­te­ren Vor­stel­lun­gen im Thea­ter­haus Graz am Kaiser-Franz-Josef-Kai 50 sind noch Karten erhält­lich.

Vor­stel­lun­gen: Mitt­woch 26.3., Don­ners­tag 27.3., Mitt­woch 2.4., Don­ners­tag 3.4.2025, jeweils 19:00 Uhr

Jetzt Tickets reser­vie­ren

Tickets sind für 20 Euro an der Abend­kas­sa erhält­lich und können wie folgt reser­viert werden:

Weitere Beiträge

Ami­ran­des Resort: Wo Meer und Mythos zusam­men­flie­ßen

Die älteste Hoch­kul­tur Europas ist zugleich eine der rät­sel­haf­tes­ten. Die Minoer hin­ter­lie­ßen Paläste, Kunst­hand­werk und aus­ge­klü­gel­te Wasser- und Licht­sys­te­me – doch ihre hie­ro­gly­phen­ar­ti­ge Schrift ist nie voll­stän­dig ent­schlüs­selt worden. Inspi­riert von diesem Erbe erhebt sich das ganz­jäh­rig geöff­ne­te Ami­ran­des wie ein minoi­scher Was­ser­pa­last an Kretas Nord­küs­te.

Story lesen

Neuer Rekord bei stei­ri­schen Neu­grün­dun­gen

Mit 5.184 Neu­grün­dun­gen wurde in der Stei­er­mark im Vorjahr ein his­to­ri­scher Höchst­wert erreicht. Erst­mals über­schritt die Zahl der Unter­neh­mens­grün­dun­gen die 5.000er-Marke – ein starkes Signal für unter­neh­me­ri­schen Mut, Inno­va­ti­ons­kraft und wirt­schaft­li­che Zuver­sicht.

Story lesen

Ami­ran­des Resort: Wo Meer und Mythos zusam­men­flie­ßen

Die älteste Hoch­kul­tur Europas ist zugleich eine der rät­sel­haf­tes­ten. Die Minoer hin­ter­lie­ßen Paläste, Kunst­hand­werk und aus­ge­klü­gel­te Wasser- und Licht­sys­te­me – doch ihre hie­ro­gly­phen­ar­ti­ge Schrift ist nie voll­stän­dig ent­schlüs­selt worden. Inspi­riert von diesem Erbe erhebt sich das ganz­jäh­rig geöff­ne­te Ami­ran­des wie ein minoi­scher Was­ser­pa­last an Kretas Nord­küs­te.

Story lesen