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Ski­sen­so­ren sichern Siege

Wenn Christoph Thorwartl von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft sagt, der perfekte Carving-schwung sei auf seinem Mist gewachsen, dann ist das durchaus wörtlich zu verstehen.

Thor­wartl ist im Mühl­vier­tel groß gewor­den, auf dem elter­li­chen Bau­ern­hof. Dort gibt es, wie es sich für eine anstän­di­ge Land­wirt­schaft gehört, natür­lich auch einen Mist­hau­fen. Und der stand jüngst im Mit­tel­punkt eines For­schungs­vor­ha­bens.

Ziel: den idealen Anstell­win­kel eines Skis beim Car­ving­schwung zu ermit­teln, sodass die „Brettln“ nicht weg­rut­schen und die Geschwin­dig­keit nicht abnimmt. Damit könnten Skii indi­vi­du­ell an die Bedürf­nis­se eines jeden Win­ter­sport­lers bzw. einer jeden Win­ter­sport­le­rin ange­passt werden.

„Um jene Sen­so­ren zu vali­die­ren, die die Ori­en­tie­rung des Skis auf der Piste und die Fahr­ge­schwin­dig­keit hoch­prä­zi­se erfas­sen, haben mein Team und ich beim Mist­hau­fen ein spe­zi­ell ent­wi­ckel­tes Gerät auf­ge­stellt, das Car­ving­schwün­ge und fein abge­stuf­te gerutsch­te Schwün­ge simu­liert“, erklärt Thor­wartl. Video­ana­ly­sen, mit denen der Anstell­win­kel bisher unter­sucht wurde, dürften damit bald Schnee von gestern sein. Dafür wurden Thor­wartl und sein Team heuer beim Inter­na­tio­nal Con­gress on Science and Skiing im ita­lie­ni­schen Win­ter­sport­ort Val di Fiemme mit einem Young Inves­ti­ga­tor Award aus­ge­zeich­net.

www.salzburgresearch.at

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