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Neuer For­schungs­rat Stei­er­mark kon­sti­tu­iert

Heute hat sich der neu bestellte Forschungsrat Steiermark in Graz offiziell konstituiert. Das unabhängige Beratungsgremium der Steiermärkischen Landesregierung wurde erstmals von fünf auf zehn Mitglieder erweitert.

Ziel ist es, die gesamte Breite der stei­ri­schen For­schungs- und Inno­va­ti­ons­land­schaft noch umfas­sen­der abzu­bil­den.

Zum neuen Vor­sit­zen­den wurde Prof. Dr. Manfred Schu­bert-Zsi­la­vecz gewählt, seine Stell­ver­tre­te­rin ist Mag. Dr. Hen­ri­et­ta Egerth, Geschäfts­füh­re­rin der Öster­rei­chi­schen For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft (FFG).

For­schungs­rat Stei­er­mark als stra­te­gi­sches Bera­tungs­gre­mi­um

Der For­schungs­rat Stei­er­mark wurde bereits im Jahr 2006 ein­ge­rich­tet und fun­giert seither als unab­hän­gi­ges Exper­ten­gre­mi­um für die Berei­che For­schung, Inno­va­ti­on, Tech­no­lo­gie und Zukunfts­fra­gen.

Impuls­ge­ber für Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Politik

Neben der Bera­tung der Lan­des­re­gie­rung zu kon­kre­ten Fra­ge­stel­lun­gen kann der For­schungs­rat auch eigen­stän­dig Initia­ti­ven setzen. Zudem ver­tritt er die Inter­es­sen der Stei­er­mark nach außen und stärkt damit die inter­na­tio­na­le Sicht­bar­keit des For­schungs­stand­orts.

Auf­sto­ckung auf zehn Mit­glie­der stärkt fach­li­che Viel­falt

Um der hohen Dynamik und Viel­falt des Wis­sen­schafts- und For­schungs­stand­orts Stei­er­mark gerecht zu werden, wurde der For­schungs­rat von fünf auf zehn Exper­tin­nen und Exper­ten erwei­tert.

Wis­sen­schaft­li­che Exzel­lenz und inter­na­tio­na­le Per­spek­ti­ven

„Die Stei­er­mark zählt mit einer For­schungs- und Ent­wick­lungs­quo­te von 5,32 Prozent zu den for­schungs­stärks­ten Regio­nen Europas. Diese Posi­ti­on wollen wir sichern und weiter aus­bau­en“, betont Wis­sen­schafts- und For­schungs­lan­des­rat Wil­li­bald Ehren­hö­fer.
Gerade in gesell­schaft­lich her­aus­for­dern­den Zeiten sei es essen­zi­ell, wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se als Grund­la­ge poli­ti­scher Ent­schei­dun­gen zu stärken.

Mit­glie­der des For­schungs­rats Stei­er­mark – neue Periode (fünf Jahre)

Inter­dis­zi­pli­nä­re Exper­ti­se für Zukunfts­the­men

Dem For­schungs­rat Stei­er­mark gehören in der neuen Periode fol­gen­de Per­sön­lich­kei­ten aus Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und For­schungs­po­li­tik an:

  • Prof. Dr. Manfred Schu­bert-Zsi­la­vecz (Vor­sit­zen­der), Goethe-Uni­ver­si­tät Frank­furt

  • Mag. Dr. Hen­ri­et­ta Egerth (Stell­ver­tre­te­rin), Geschäfts­füh­re­rin der FFG

  • Univ.-Prof. Dr. Chris­tof Gattrin­ger, Prä­si­dent des Wis­sen­schafts­fonds FWF

  • Prof. Dr. Monika Köppl-Turyna, Direk­to­rin Eco­Aus­tria

  • Mag. Elmar Pichl, Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Frauen, Wis­sen­schaft und For­schung

  • Dipl.-Ing. Stefan Rohr­in­ger, Infi­ne­on Tech­no­lo­gies Austria AG

  • Univ.-Prof. MMag. Dr. Eva Schulev-Steindl, Rek­to­rin BOKU Wien

  • Prof. Dr. Klaus Toch­ter­mann, ZBW – Leibniz-Infor­ma­ti­ons­zen­trum Wirt­schaft

  • Mag. Werner Wut­scher, Start-up- und Spin-off-Experte

  • Univ.-Prof. Dr. Rudolf Zechner, BioTech­Med-Graz, ÖAW-Mit­glied

Manfred Schu­bert-Zsi­la­vecz: Neuer Vor­sit­zen­der mit inter­na­tio­na­ler Erfah­rung

Der neue Vor­sit­zen­de Manfred Schu­bert-Zsi­la­vecz, gebür­tig aus Leib­nitz, bringt umfas­sen­de inter­na­tio­na­le Füh­rungs­er­fah­rung in Wis­sen­schaft und Hoch­schul­ma­nage­ment mit.

Einsatz für opti­ma­le Rah­men­be­din­gun­gen in For­schung und Inno­va­ti­on

„Die Stei­er­mark ist ein füh­ren­des For­schungs- und Indus­trie­land in Europa. Der For­schungs­rat wird sich dafür ein­set­zen, her­vor­ra­gen­de Rah­men­be­din­gun­gen zu sichern – ins­be­son­de­re für Start-ups, Inno­va­tio­nen und neue Tech­no­lo­gien“, so Schu­bert-Zsi­la­vecz.

Hen­ri­et­ta Egerth: Stra­te­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung des For­schungs­stand­orts

Hen­ri­et­ta Egerth, seit vielen Jahren zen­tra­le Akteu­rin der öster­rei­chi­schen For­schungs­för­de­rung, wurde zur stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den gewählt.

Breite Exper­ti­se für for­schungs- und inno­va­ti­ons­po­li­ti­sche Fragen

„Mit der Erwei­te­rung auf zehn Mit­glie­der wird die fach­li­che Breite des For­schungs­rats deut­lich gestärkt. Gemein­sam mit aus­ge­wie­se­nen Exper­tin­nen und Exper­ten möchte ich zur stra­te­gi­schen Wei­ter­ent­wick­lung des For­schungs­stand­orts Stei­er­mark bei­tra­gen“, erklärt Egerth.

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