JUST-Redaktion|

Mit­hil­fe der Sonne zum Was­ser­stoff

Wie man Wasserstoff, einen der wichtigsten Hoffnungsträger für eine nachhaltige Energiezukunft, mithilfe von Sonnenlicht direkt aus Wasser gewinnen kann, zeigen Forschungsteams am COMET-Zentrum HyCentA (Hydrogen Research Center Austria) in Graz vor: Sie tüfteln an innovativen Elektrolysetechnologien und forcieren dabei unter anderem die Photoelektrolyse.

Dabei spaltet das Licht der Sonne das Wasser mit­hil­fe elek­tro­che­mi­scher Vor­gän­ge in Was­ser­stoff und Sau­er­stoff auf. Der Was­ser­stoff kann dann gespei­chert und bei Bedarf genutzt werden. Zudem gilt er als bedeu­ten­der Roh­stoff für die Her­stel­lung von Ammo­ni­ak, Metha­nol und Kraft­stof­fen. „Diese Methode opti­miert die Nutzung erneu­er­ba­rer Energie, weil nicht Strom erzeugt und gespei­chert wird, sondern eben unmit­tel­bar der viel­fäl­tig nutz­ba­re Was­ser­stoff ent­steht“, wird seitens des Zentrum betont. For­schungs­zie­le sind weitere Opti­mie­run­gen und Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen des Ver­fah­rens.

Fort­schrit­te wurden auch bei der Druck­elek­tro­ly­se erzielt. Dabei wird Was­ser­stoff ohne mecha­ni­schen Kom­pres­sor unter hohem Druck erzeugt. Das spare Energie und mache sowohl die Her­stel­lung als auch den Trans­port des Was­ser­stoffs effi­zi­en­ter und kos­ten­güns­ti­ger, heißt es seitens HyCentA.

www.hycenta.at

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