in Wanderer bemerkt Rauch in einem Waldgebiet, die Feuerwehr wird gerufen – ein Szenario, das es angesichts des Klimawandels leider immer öfter geben wird. Wie es nach dem Alarm weitergehen könnte, schildert Markus Bergen, Koordinator für das Geschäftsfeld Sicherheit und Verteidigung bei der Forschungsgesellschaft Joanneum Research: „Drohnen liefern beim Überfliegen dank optischer und thermischer Kameras detaillierte Aufnahmen von möglichen Brandherden sowie von Personen oder Fahrzeugen im Gefahrenbereich. Die Auswertung der Bilddaten erfolgt an Bord der Drohnen mittels künstlicher Intelligenz. Die Einsatzkräfte erhalten laufend aktualisierte digitale Lagebilder auf Tablet oder Smartphone. Die KI gibt auch gleich Handlungsempfehlungen ab und schlägt beispielsweise die Entsendung eines autonomen Fahrzeuges mit Löschwasser vor.“
Forschungsteams von Joanneum Research haben die nötigen Technologien vorangetrieben: die Entwicklung autonomer, mit Sensoren ausgestatteter Flug- und Fahrzeuge sowie die Entwicklung von Algorithmen zur Situationsanalyse in Echtzeit. „Der Einsatz von Drohnen ist bereits tägliche Praxis“, sagt Bergen. „Woran wir feilen, ist das Zusammenfassen der Daten zu einem digitalen Lagebild als Hilfe für die Einsatzleitung, bei der weiter die Letztentscheidung bleibt.“
Neben der Brandbekämpfung sind Hochwasser- bzw. Sturmereignisse oder die Grenzraumüberwachung mögliche Einsatzgebiete. Nun soll das System zur Marktreife gebracht werden. Dafür wurde mit „Lagebild.one“ ein Spin-off gegründet.




