Wenn im Frühling die Temperaturen angenehmer werden, zieht es Hobbyläufer und Profisportler wieder ins Freie. Auch Severin Bernhart will es wissen – und er setzt dabei auf digitale Unterstützung: Er trägt beim Joggen einen Brustgurt, der mithilfe integrierter Sensoren den Atemrhythmus misst, gleichzeitig dank künstlicher Intelligenz die Bewegungsmuster beim Laufen analysiert und dem Athleten in Echtzeit akustische Rückmeldung über das optimale Atmen gibt.
Den „smarten“ Gurt hat Bernhart selbst entwickelt, gemeinsam mit seinem Team bei der Forschungsgesellschaft Salzburg Research. „Der Gurt dient der bewussten Rhythmisierung der Atmung oder fördert lange Ausatmungsphasen, die das vegetative Nervensystem stimulieren und Stress reduzieren“, sagt Bernhart.
Eine perfekte Atemtechnik könne Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit verbessern. „Der Gurt assistiert, ohne Bildschirm, ohne störende Technik am Körper und ohne vom Lauferlebnis abzulenken.“



