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Ein Blick hinter die Kom­ple­xi­tät

Die Forschungsgruppe Interactive Visualization am VRVis – Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung macht wissenschaftliche Daten aus Simulationsmodellen sichtbar.

Moderne Com­pu­ter­si­mu­la­ti­ons­mo­del­le haben Dut­zen­de, Hun­der­te, manch­mal sogar Tau­sen­de von Para­me­tern, die wie­der­um riesige Mengen an kom­ple­xen Daten erzeu­gen. Die Erfor­schung und Abstim­mung solcher Modelle können nur mihilfe von auto­ma­ti­schen und inter­ak­ti­ven Metho­den erfolg­reich gelöst werden. „Inge­nieu­re müssen aus den Daten einer Simu­la­ti­on her­aus­le­sen können, ob z. B. ein simu­lier­ter Motor ord­nungs­ge­mäß läuft, wie laut oder auch wie heiß er im Real­be­trieb werden wird und noch vieles mehr“, erklärt Kre­si­mir Mat­ko­vić, Head of Inter­ac­ti­ve Visua­liza­ti­on Group bei VRVis. „Mit­hil­fe der inter­ak­ti­ven visu­el­len Analyse können wir die Kom­ple­xi­tät und Menge der Daten, die bei Simu­la­ti­ons­mo­del­len gene­riert werden, besser beherr­schen.“

Zu den Anwen­dungs­be­rei­chen der Visua­li­sie­rung zählen die Auto­mo­bil­tech­nik, die Geo­lo­gie oder auch die Medizin. Obers­tes Ziel ist, den gesam­ten Work­flow der Erfor­schung und Opti­mie­rung kom­ple­xer tech­ni­scher Systeme zu ver­ein­fa­chen und zu beschleu­ni­gen. Aktuell arbei­tet man in der For­schungs­grup­pe auch daran, Simu­la­ti­on, Visua­li­sie­rung und künst­li­che Intel­li­genz so zu koppeln, dass die Daten während des gesam­ten Pro­zes­ses im System inte­griert bleiben, ohne großen Export- und Import­auf­wand.

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