Mit der modernen Forschungs- und Prüfinfrastruktur erweitert das Wasserstoffzentrum seine Kapazitäten deutlich und stärkt damit die Position von Graz, der Steiermark und Österreich als führenden Standort für Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich grüner Wasserstoff.
Die neue Infrastruktur ermöglicht es, Wasserstoffsysteme unter realitätsnahen Bedingungen zu testen, weiterzuentwickeln und schneller in industrielle Anwendungen zu überführen. Damit leistet HyCentA einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Entwicklung klimaneutraler Technologien.
Neues Wasserstoff-Labor stärkt den Forschungsstandort Graz
An der feierlichen Eröffnung auf dem Campus der TU Graz nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Industrie, Forschungsförderung und Medien teil. Zu den Ehrengästen zählten Landesrat Willibald Ehrenhöfer, TU-Graz-Vizerektorin Andrea Hoffmann, Rupert Pichler vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie Otto Starzer von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).
Nach den offiziellen Ansprachen wurde das neue Laborgebäude mit einem symbolischen Banddurchschnitt eröffnet und im Rahmen einer Führung präsentiert.
Erweiterte Prüf- und Entwicklungskapazitäten für Wasserstofftechnologien
Mit dem Neubau schafft HyCentA zusätzliche Möglichkeiten für Forschung, Entwicklung und Validierung innovativer Wasserstofflösungen. Insbesondere werden die Kapazitäten in den Bereichen
- Elektrolyse
- Wasserstoffspeicherung
- Brennstoffzellensysteme
- Sicherheitsforschung
- Prüfung und Zertifizierung
deutlich erweitert.
„Mit dem neuen Laborgebäude schaffen wir einen wichtigen nächsten Schritt für die anwendungsnahe Wasserstoffforschung in Österreich“, erklärt Gisele Amancio, Geschäftsführerin von HyCentA. „Wir erhöhen unsere Prüfkapazitäten, erweitern unsere Möglichkeiten zur Validierung neuer Technologien und stärken damit die Brücke zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und industrieller Umsetzung.“
Grüner Wasserstoff als Schlüsseltechnologie der Energiewende
Grüner Wasserstoff gilt als zentrale Technologie für die Dekarbonisierung von Industrie, Energieversorgung und Mobilität. Er ermöglicht die Speicherung erneuerbarer Energien, reduziert CO₂-Emissionen und unterstützt den Aufbau eines klimaneutralen Energiesystems.
Damit Wasserstofftechnologien sicher, effizient und wirtschaftlich eingesetzt werden können, sind moderne Forschungs- und Testeinrichtungen unverzichtbar. Genau hier setzt das neue Laborgebäude von HyCentA an.
Forschung entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette
Seit seiner Gründung im Jahr 2005 arbeitet HyCentA entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Das Forschungszentrum beschäftigt sich mit der Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff und entwickelt Lösungen für unterschiedlichste Einsatzbereiche.
Durch die neue Infrastruktur können Forschungsergebnisse künftig noch schneller unter praxisnahen Bedingungen überprüft und gemeinsam mit Industriepartnern zur Marktreife gebracht werden.
Enge Zusammenarbeit zwischen HyCentA und TU Graz
HyCentA ist eng mit der TU Graz verbunden und verbindet wissenschaftliche Spitzenforschung mit industrieller Anwendung. Das neue Laborgebäude schafft zusätzliche Möglichkeiten, innovative Technologien unter realen Bedingungen zu testen und weiterzuentwickeln.
„Die TU Graz steht für Forschung, die gesellschaftlich relevante Zukunftsfragen adressiert und technologische Lösungen für die Praxis ermöglicht“, betont Andrea Hoffmann, Vizerektorin der TU Graz. „Das neue HyCentA-Laborgebäude stärkt diese Mission in einem besonders wichtigen Feld: der Entwicklung sicherer und nachhaltiger Wasserstofftechnologien.“
Graz stärkt seine internationale Sichtbarkeit in der Wasserstoffforschung
Mit dem Ausbau der Forschungsinfrastruktur positioniert sich Graz zunehmend als international sichtbarer Innovationsstandort für grüne Wasserstofftechnologien. Die neue Einrichtung schafft optimale Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Kooperationen, Technologietransfer und die Entwicklung marktfähiger Lösungen.
COMET-Kompetenzzentrum treibt Innovationen voran
Seit 2023 ist HyCentA als COMET-Kompetenzzentrum aktiv und vernetzt nationale sowie internationale Forschungseinrichtungen mit Industriepartnern. Ziel ist es, Forschungsergebnisse rascher in konkrete Anwendungen zu überführen und ein leistungsfähiges Innovationsökosystem für Wasserstofftechnologien aufzubauen.
Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstehen neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen, die die Transformation des Energiesystems beschleunigen.
Anwendungsorientierte Spitzenforschung für die Industrie
Das COMET-Programm fördert kooperative Spitzenforschung auf internationalem Niveau. HyCentA nutzt dieses Netzwerk, um innovative Wasserstofflösungen schneller zur Marktreife zu bringen und Unternehmen bei der Umsetzung nachhaltiger Energiekonzepte zu unterstützen.
Sicherheit und Marktreife von Wasserstoffsystemen im Fokus
Ein zentraler Schwerpunkt von HyCentA liegt auf der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Wasserstofftechnologien. Neben der technologischen Entwicklung umfasst die Arbeit des Forschungszentrums umfangreiche Prüfverfahren, Validierungen und Zertifizierungsleistungen.
Dadurch wird sichergestellt, dass Wasserstoffsysteme nicht nur klimafreundlich und effizient, sondern auch sicher und industriell einsetzbar sind.
HyCentA baut Forschung für klimaneutrale Energieversorgung weiter aus
Mit dem neuen Laborgebäude schafft HyCentA die Grundlage für weiteres Wachstum in Forschung und Entwicklung. Im Fokus stehen künftig Lösungen, die fossile Energieträger ersetzen, die Energieversorgung resilienter machen und Österreichs Weg zu einer klimaneutralen Zukunft unterstützen.
Der Ausbau der Wasserstoffforschung in Graz unterstreicht die zentrale Rolle von HyCentA bei der Entwicklung innovativer Wasserstofftechnologien und stärkt nachhaltig den Innovationsstandort Österreich.
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