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Ausbau der For­schung für grünen Was­ser­stoff bei HyCentA

Das Hydrogen Research Center Austria (HyCentA) hat am 15. Juni 2026 sein neues Laborgebäude in Graz offiziell eröffnet.

Mit der moder­nen For­schungs- und Prüf­in­fra­struk­tur erwei­tert das Was­ser­stoff­zen­trum seine Kapa­zi­tä­ten deut­lich und stärkt damit die Posi­ti­on von Graz, der Stei­er­mark und Öster­reich als füh­ren­den Stand­ort für For­schung, Ent­wick­lung und Inno­va­ti­on im Bereich grüner Was­ser­stoff.

Die neue Infra­struk­tur ermög­licht es, Was­ser­stoff­sys­te­me unter rea­li­täts­na­hen Bedin­gun­gen zu testen, wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und schnel­ler in indus­tri­el­le Anwen­dun­gen zu über­füh­ren. Damit leistet HyCentA einen wich­ti­gen Beitrag zur Ener­gie­wen­de und zur Ent­wick­lung kli­ma­neu­tra­ler Tech­no­lo­gien.

Neues Was­ser­stoff-Labor stärkt den For­schungs­stand­ort Graz

An der fei­er­li­chen Eröff­nung auf dem Campus der TU Graz nahmen Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Politik, Wis­sen­schaft, Indus­trie, For­schungs­för­de­rung und Medien teil. Zu den Ehren­gäs­ten zählten Lan­des­rat Wil­li­bald Ehren­hö­fer, TU-Graz-Vize­rek­to­rin Andrea Hoff­mann, Rupert Pichler vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Inno­va­ti­on, Mobi­li­tät und Infra­struk­tur sowie Otto Starzer von der Öster­rei­chi­schen For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft (FFG).

Nach den offi­zi­el­len Anspra­chen wurde das neue Labor­ge­bäu­de mit einem sym­bo­li­schen Band­durch­schnitt eröff­net und im Rahmen einer Führung prä­sen­tiert.

Erwei­ter­te Prüf- und Ent­wick­lungs­ka­pa­zi­tä­ten für Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien

Mit dem Neubau schafft HyCentA zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten für For­schung, Ent­wick­lung und Vali­die­rung inno­va­ti­ver Was­ser­stoff­lö­sun­gen. Ins­be­son­de­re werden die Kapa­zi­tä­ten in den Berei­chen

  • Elek­tro­ly­se
  • Was­ser­stoff­spei­che­rung
  • Brenn­stoff­zel­len­sys­te­me
  • Sicher­heits­for­schung
  • Prüfung und Zer­ti­fi­zie­rung

deut­lich erwei­tert.

„Mit dem neuen Labor­ge­bäu­de schaf­fen wir einen wich­ti­gen nächs­ten Schritt für die anwen­dungs­na­he Was­ser­stoff­for­schung in Öster­reich“, erklärt Gisele Amancio, Geschäfts­füh­re­rin von HyCentA. „Wir erhöhen unsere Prüf­ka­pa­zi­tä­ten, erwei­tern unsere Mög­lich­kei­ten zur Vali­die­rung neuer Tech­no­lo­gien und stärken damit die Brücke zwi­schen wis­sen­schaft­li­cher Exzel­lenz und indus­tri­el­ler Umset­zung.“

Grüner Was­ser­stoff als Schlüs­sel­tech­no­lo­gie der Ener­gie­wen­de

Grüner Was­ser­stoff gilt als zen­tra­le Tech­no­lo­gie für die Dekar­bo­ni­sie­rung von Indus­trie, Ener­gie­ver­sor­gung und Mobi­li­tät. Er ermög­licht die Spei­che­rung erneu­er­ba­rer Ener­gien, redu­ziert CO₂-Emis­sio­nen und unter­stützt den Aufbau eines kli­ma­neu­tra­len Ener­gie­sys­tems.

Damit Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien sicher, effi­zi­ent und wirt­schaft­lich ein­ge­setzt werden können, sind moderne For­schungs- und Test­ein­rich­tun­gen unver­zicht­bar. Genau hier setzt das neue Labor­ge­bäu­de von HyCentA an.

For­schung entlang der gesam­ten Was­ser­stoff-Wert­schöp­fungs­ket­te

Seit seiner Grün­dung im Jahr 2005 arbei­tet HyCentA entlang der gesam­ten Was­ser­stoff-Wert­schöp­fungs­ket­te. Das For­schungs­zen­trum beschäf­tigt sich mit der Erzeu­gung, Spei­che­rung, Ver­tei­lung und Anwen­dung von Was­ser­stoff und ent­wi­ckelt Lösun­gen für unter­schied­lichs­te Ein­satz­be­rei­che.

Durch die neue Infra­struk­tur können For­schungs­er­geb­nis­se künftig noch schnel­ler unter pra­xis­na­hen Bedin­gun­gen über­prüft und gemein­sam mit Indus­trie­part­nern zur Markt­rei­fe gebracht werden.

Enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen HyCentA und TU Graz

HyCentA ist eng mit der TU Graz ver­bun­den und ver­bin­det wis­sen­schaft­li­che Spit­zen­for­schung mit indus­tri­el­ler Anwen­dung. Das neue Labor­ge­bäu­de schafft zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten, inno­va­ti­ve Tech­no­lo­gien unter realen Bedin­gun­gen zu testen und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

„Die TU Graz steht für For­schung, die gesell­schaft­lich rele­van­te Zukunfts­fra­gen adres­siert und tech­no­lo­gi­sche Lösun­gen für die Praxis ermög­licht“, betont Andrea Hoff­mann, Vize­rek­to­rin der TU Graz. „Das neue HyCentA-Labor­ge­bäu­de stärkt diese Mission in einem beson­ders wich­ti­gen Feld: der Ent­wick­lung siche­rer und nach­hal­ti­ger Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien.“

Graz stärkt seine inter­na­tio­na­le Sicht­bar­keit in der Was­ser­stoff­for­schung

Mit dem Ausbau der For­schungs­in­fra­struk­tur posi­tio­niert sich Graz zuneh­mend als inter­na­tio­nal sicht­ba­rer Inno­va­ti­ons­stand­ort für grüne Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien. Die neue Ein­rich­tung schafft opti­ma­le Rah­men­be­din­gun­gen für wis­sen­schaft­li­che Koope­ra­tio­nen, Tech­no­lo­gie­trans­fer und die Ent­wick­lung markt­fä­hi­ger Lösun­gen.

COMET-Kom­pe­tenz­zen­trum treibt Inno­va­tio­nen voran

Seit 2023 ist HyCentA als COMET-Kom­pe­tenz­zen­trum aktiv und ver­netzt natio­na­le sowie inter­na­tio­na­le For­schungs­ein­rich­tun­gen mit Indus­trie­part­nern. Ziel ist es, For­schungs­er­geb­nis­se rascher in kon­kre­te Anwen­dun­gen zu über­füh­ren und ein leis­tungs­fä­hi­ges Inno­va­ti­ons­öko­sys­tem für Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien auf­zu­bau­en.

Durch die enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Wis­sen­schaft und Wirt­schaft ent­ste­hen neue Tech­no­lo­gien, Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen, die die Trans­for­ma­ti­on des Ener­gie­sys­tems beschleu­ni­gen.

Anwen­dungs­ori­en­tier­te Spit­zen­for­schung für die Indus­trie

Das COMET-Pro­gramm fördert koope­ra­ti­ve Spit­zen­for­schung auf inter­na­tio­na­lem Niveau. HyCentA nutzt dieses Netz­werk, um inno­va­ti­ve Was­ser­stoff­lö­sun­gen schnel­ler zur Markt­rei­fe zu bringen und Unter­neh­men bei der Umset­zung nach­hal­ti­ger Ener­gie­kon­zep­te zu unter­stüt­zen.

Sicher­heit und Markt­rei­fe von Was­ser­stoff­sys­te­men im Fokus

Ein zen­tra­ler Schwer­punkt von HyCentA liegt auf der Sicher­heit und Zuver­läs­sig­keit von Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien. Neben der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung umfasst die Arbeit des For­schungs­zen­trums umfang­rei­che Prüf­ver­fah­ren, Vali­die­run­gen und Zer­ti­fi­zie­rungs­leis­tun­gen.

Dadurch wird sicher­ge­stellt, dass Was­ser­stoff­sys­te­me nicht nur kli­ma­freund­lich und effi­zi­ent, sondern auch sicher und indus­tri­ell ein­setz­bar sind.

HyCentA baut For­schung für kli­ma­neu­tra­le Ener­gie­ver­sor­gung weiter aus

Mit dem neuen Labor­ge­bäu­de schafft HyCentA die Grund­la­ge für wei­te­res Wachs­tum in For­schung und Ent­wick­lung. Im Fokus stehen künftig Lösun­gen, die fossile Ener­gie­trä­ger erset­zen, die Ener­gie­ver­sor­gung resi­li­en­ter machen und Öster­reichs Weg zu einer kli­ma­neu­tra­len Zukunft unter­stüt­zen.

Der Ausbau der Was­ser­stoff­for­schung in Graz unter­streicht die zen­tra­le Rolle von HyCentA bei der Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Was­ser­stoff­tech­no­lo­gien und stärkt nach­hal­tig den Inno­va­ti­ons­stand­ort Öster­reich.

Weitere Infor­ma­tio­nen:

www.hycenta.at

 

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