Heike Götz|

Ami­ran­des Resort: Wo Meer und Mythos zusam­men­flie­ßen

Die älteste Hochkultur Europas ist zugleich eine der rätselhaftesten. Die Minoer hinterließen Paläste, Kunsthandwerk und ausgeklügelte Wasser- und Lichtsysteme – doch ihre hieroglyphenartige Schrift ist nie vollständig entschlüsselt worden. Inspiriert von diesem Erbe erhebt sich das ganzjährig geöffnete Amirandes wie ein minoischer Wasserpalast an Kretas Nordküste.
Foto: Amirandes
Foto: Amirandes
Foto: Amirandes

Weit gespann­te Was­ser­ach­sen, pal­men­ge­säum­te Lagunen, groß­zü­gi­ge Innen­hö­fe und klare Linien prägen das Bild des Ami­ran­des. Licht gleitet über spie­geln­de Flächen und der Blick ver­liert sich im Über­gang von Wasser und Hori­zont. Über das gesamte Resort ver­teilt finden sich große, hand­ge­fer­tig­te Ton­krü­ge, die die Was­ser­land­schaf­ten rahmen.

Was das Ami­ran­des beson­ders macht, ist sein Rhyth­mus – und der folgt dem der Insel. Mit dem Früh­ling erwacht Kreta langsam aus der Win­ter­ru­he.

Das Ami­ran­des öffnet genau zu dieser Jah­res­zeit bewusst den Zugang zur Insel: Bei geführ­ten Aus­flü­gen geht es im Jeep zu abge­le­ge­nen Aus­sichts­punk­ten und in kleine, tra­di­tio­nel­le Berg­dör­fer wie Anogia. Die Guides stammen selbst aus Kreta, kennen die ver­steck­ten Wege ebenso wie die Ein­hei­mi­schen und machen das Ankom­men auf der Insel zu einer herz­li­chen und unver­stell­ten Erfah­rung.

Ergänzt wird dieses Ein­tau­chen in die Insel durch ein sorg­fäl­tig kura­tier­tes Erleb­nis­pro­gramm im Resort selbst. Krea­ti­ve Work­shops wie Web- oder Töp­fer­kur­se geben Ein­bli­cke in jahr­hun­der­te­al­te Hand­werks­kunst, während Morning Yoga im Freien, Well­ness-Tage im Elixir Spa oder ein aus­ge­dehn­tes In-Room Break­fast ganz dem Gedan­ken des Slow Living folgen.

Die beson­de­re Herz­lich­keit der Mit­ar­bei­ter – ob im Spa, im Restau­rant oder im per­sön­li­chen Aus­tausch – prägt dabei jede Erfah­rung. Und selbst wenn der Früh­ling einmal seine reg­ne­ri­sche Seite zeigt, bleibt Raum für Genuss: ein Rückzug in die Biblio­thek, ein Nach­mit­tag bei After­noon Tea oder ein ent­spann­ter Spa-Besuch.

 

Weitere Beiträge
Zeichnung: Menschen verschiedener Generationen an einem langen Tisch, ein älterer Mann rollt eine grüne Kugel zu einem Kind

Was uns anver­traut ist

Wir kommen in eine Welt, die ziem­lich voll­stän­dig ein­ge­rich­tet ist – und geben sie irgend­wann weiter. Ein Essay über Würde, Frei­heit, Erbe und das, was wir daraus machen.

Story lesen
Wasserstofftanks mit H2-Hydrogen-Aufschrift vor blauem Himmel – grüner Wasserstoff für emissionsfreie Mobilität

Was macht eigent­lich HyCentA?

Wie kann Was­ser­stoff dabei helfen, emis­si­ons­freie Anwen­dun­gen in Mobi­li­tät und Ener­gie­ver­sor­gung vor­an­zu­trei­ben und Indus­trie­pro­zes­se zu dekar­bo­ni­sie­ren? Genau diesen Fragen widmet sich das HyCentA – das „Hydro­gen Rese­arch Center Austria” mit Sitz an der TU Graz.

Story lesen
Zeichnung: Menschen verschiedener Generationen an einem langen Tisch, ein älterer Mann rollt eine grüne Kugel zu einem Kind

Was uns anver­traut ist

Wir kommen in eine Welt, die ziem­lich voll­stän­dig ein­ge­rich­tet ist – und geben sie irgend­wann weiter. Ein Essay über Würde, Frei­heit, Erbe und das, was wir daraus machen.

Story lesen