JUST-Redaktion|

Meso­the­ra­pie gegen Pol­len­all­er­gie

Hilfe für Allergiker: Dank eines schonenden therapeutischen Zugangs kann Mesotherapie gegen Pollenallergie helfen. Dr. Heike Pansi erklärt, wie es funktioniert.
Dr. Heike Pansi ist Spezialistin für Mesotherapie.
Dr. Heike Pansi ist Spezialistin für Mesotherapie. Fotocredit: Dr. Heike Pansi.

Die Tage werden länger, die Sonne lässt die Tem­pe­ra­tu­ren auf ange­neh­me Werte steigen. Das Bedürf­nis, Zeit in der Natur zu ver­brin­gen, wird eben­falls größer. Leider bringt der Früh­ling nicht für alle Men­schen so posi­ti­ve Emp­fin­dun­gen mit sich. Etwa 15 Prozent der euro­päi­schen Bevöl­ke­rung leiden unter einer All­er­gie gegen Blü­ten­pol­len oder umgangs­sprach­lich aus­ge­drückt unter Heu­schnup­fen. Rote, bren­nen­de Augen, eine lau­fen­de Nase, bis hin zu Atemnot und Asthma, machen es Pol­len­all­er­gi­kern schier unmög­lich, den Früh­ling im Freien zu genie­ßen.

Zurück zur Natur

Bislang brach­ten auch Medi­ka­men­te oft nicht den gewünsch­ten Effekt, die Sym­pto­me der All­er­gie waren zwar ver­schwun­den, als Neben­wir­kung war man aber müde, antriebs­los und fühlte sich all­ge­mein gedämpft. Nicht die besten Vor­aus­set­zun­gen für einen anre­gen­den Früh­lings­spa­zier­gang. Zudem gelan­gen her­kömm­li­che Medi­ka­men­te in den Blut­kreis­lauf und belas­ten Leber und Nieren oft stark. An ein unbe­schwer­tes Natur­er­leb­nis war also trotz­dem nicht zu denken. Es gibt aller­dings Alter­na­ti­ven: Meso­the­ra­pie gegen Pol­len­all­er­gie ist ein brand­ak­tu­el­les Thema.

Die All­ge­mein­me­di­zi­ne­rin und Meso­the­ra­peu­tin Heike Pansi ver­folgt diesen the­ra­peu­ti­schen Ansatz, um All­er­gi­kern Lebens­qua­li­tät und die Freude an der Natur zurück­zu­ge­ben. Bei der Meso­the­ra­pie werden die Wirk­stof­fe in die mitt­le­re Haut­schicht – das Meso­therm – ein­ge­bracht, wo sie gespei­chert werden und ihre Wirk­sam­keit über mehrere Tage ent­fal­ten. Die Kom­bi­na­ti­on aus ver­schie­de­nen homöo­pa­thi­schen Arz­nei­en wie Trau­meel, Hist­amin Injeel und Vit­ami­nen, wirkt schnell und genau, dort wo sie gebraucht wird, ohne den rest­li­chen Körper zu beein­flus­sen. Die Organe werden nicht belas­tet, dennoch dringen die Wirk­stof­fe durch Dif­fu­si­ons­pro­zes­se in tiefer lie­gen­de Struk­tu­ren ein. Dort können sie ihre Wirkung ent­fal­ten. Somit ist die Meso­the­ra­pie eine neben­wir­kungs­freie Alter­na­ti­ve, die All­er­gi­kern hilft, eine neue Lebens­qua­li­tät zu ent­de­cken. Die Ver­träg­lich­keit und Wirk­sam­keit wurde bereits in meh­re­ren kli­ni­schen Studien bestä­tigt.

Endlich durch­at­men

Die The­ra­pie ist natür­lich von Mensch zu Mensch unter­schied­lich, oft reicht es aus, wenn man sich vor Beginn der Pol­len­sai­son über 2–3 Wochen einmal wöchent­lich behan­deln lässt. Bei aus­ge­präg­ten Formen der All­er­gie oder in stark pol­len­be­las­te­ten Jahren sind meist 4–5 Behand­lun­gen aus­rei­chend. In leich­te­ren Fällen oder unter­stüt­zend zur Meso­the­ra­pie können auch homöo­pa­thi­sche Spe­zia­li­tä­ten wie Adrisin ein­ge­nom­men werden. Diese Mittel haben den großen Vorteil, dass sie nicht allein die Sym­pto­me unter­drü­cken, sondern die Ursache der All­er­gie regu­lie­ren. Wenn man sich einer beson­ders hohen Pol­len­be­las­tung aus­ge­setzt sieht wie etwa beim Heu­ar­bei­ten ist es emp­feh­lens­wert, unter­stüt­zend auf diese scho­nen­de Form der Behand­lung zurück­zu­grei­fen.

Auch wenn die Meso­the­ra­pie in Öster­reich noch nicht sehr ver­brei­tet ist, wurde ihre Wirk­sam­keit in zahl­rei­chen Studien bestä­tigt. Vor allem in Frank­reich, ihrem Ursprungs­land wendet fast jeder All­ge­mein­me­di­zi­ner sie an und auch in den USA und Kanada schwö­ren zahl­rei­che Medi­zi­ner auf ihre Wirk­sam­keit. Frei­lich ist die Anwen­dung im Bereich der All­er­gien nicht das einzige Ein­satz­ge­biet. Die Meso­the­ra­pie wird sehr erfolg­reich in der Schmerz­the­ra­pie, etwa bei Ner­ven­schmer­zen, Ver­span­nun­gen, Abnüt­zun­gen oder Migräne und in vielen anderen Berei­chen wie Tin­ni­tus prak­ti­ziert. Aber zunächst einmal können sich Pol­len­all­er­gi­ker auf freies Durch­at­men in der Natur freuen.

Kontakt
PRAXIS DR. HEIKE PANSI,
Körb­ler­gas­se 42, 8010 Graz
Di. u. Fr. Von 7.30 bis 15 Uhr,
Ter­min­ver­ein­ba­rung:
T. 0699 11 11 07 84
M. ordination@mesotherapie-graz.at
W. www.mesotherapie-graz.at

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