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Herbste­vent bei der Schoel­ler­bank

Der Herbstevent der Schoellerbank Graz am 18. November 2025 brachte rund 100 Kund:innen, Interessent:innen und Freund:innen des Hauses in der modernen Eventlocation nullneun zusammen.

Im Fokus standen wirt­schaft­li­che Ori­en­tie­rung, fun­dier­te Ana­ly­sen und per­sön­li­che Gesprä­che – alles in einem exklu­si­ven Ambi­en­te, das zum Aus­tausch einlud.

Wirt­schaft­li­che Ein­bli­cke und Markt­ana­ly­sen für Anleger:innen

Die Ver­an­stal­tung bot den Gästen einen umfas­sen­den Über­blick über die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen an den inter­na­tio­na­len Finanz­märk­ten, den kon­junk­tu­rel­len Aus­blick sowie rele­van­te Invest­ment­trends. Gerade in einem Umfeld voll geo­po­li­ti­scher Span­nun­gen, tech­no­lo­gi­scher Ver­än­de­run­gen und wirt­schaft­li­cher Unsi­cher­heit ist Ori­en­tie­rung wich­ti­ger denn je.

Eröff­nung durch das Füh­rungs­team der Schoel­ler­bank

Die Begrü­ßung über­nah­men Philipp Boruta, Direk­tor der Schoel­ler­bank Graz, sowie Martin Klauzer, Vor­stand der Schoel­ler­bank. Klauzer betonte die beson­de­re Rolle der Bank als Ver­mö­gens­ma­na­ger und den hohen Stel­len­wert von Ver­trau­en und Kom­pe­tenz:

„Gerade in einem Umfeld, das geprägt ist von geo­po­li­ti­schen Span­nun­gen, tech­no­lo­gi­schen Umbrü­chen und anhal­ten­der Unsi­cher­heit, wird Ori­en­tie­rung immer wich­ti­ger.“

Er hob außer­dem die lang­jäh­ri­ge Präsenz der Schoel­ler­bank in Graz hervor – seit 46 Jahren ist sie eine feste Größe im stei­ri­schen Finanz­sek­tor.

Chancen in unsi­che­ren Zeiten: Kapi­tal­markt-Aus­blick

Ein High­light des Abends war der Vortrag von Helmut Siegler, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Schoel­ler­bank. Unter dem Titel „Von Unsi­cher­hei­ten zu Chancen: Ori­en­tie­rung zum Inves­tie­ren im aktu­el­len Umfeld“ ana­ly­sier­te er die größten Treiber der Märkte: geo­po­li­ti­sche Kon­flik­te, tech­no­lo­gi­sche Umbrü­che und die rasante Ent­wick­lung im Bereich künst­li­cher Intel­li­genz.

KI-Boom: Risiko oder große Chance?

Siegler beschrieb die enorme Dynamik im Tech­no­lo­gie­sek­tor und die wach­sen­de Bedeu­tung von KI für Bewer­tun­gen und Zukunfts­er­war­tun­gen. Trotz mög­li­cher Risiken betonte er zwei zen­tra­le Invest­ment­prin­zi­pi­en:

  • Kon­se­quen­te Diver­si­fi­ka­ti­on

  • Fokus auf Fun­da­men­tal­da­ten statt auf kurz­fris­ti­ge Emo­tio­nen

Kon­junk­tur­über­blick: Europa zeigt leichte Erho­lung

Im Anschluss gab Stefan Bruck­bau­er, Chef­öko­nom der UniCre­dit Bank Austria, einen fun­dier­ten wirt­schaft­li­chen Aus­blick. Er sieht eine leichte Stim­mungs­auf­hel­lung in Europa:

„Die Wirt­schaft in Europa scheint zu Jah­res­en­de wieder etwas mehr Opti­mis­mus zu zeigen.“

Für 2026 pro­gnos­ti­ziert er ein Wachs­tum von rund 1 % – ebenso für Deutsch­land und Öster­reich, die damit erst­mals seit vier Jahren wieder posi­ti­ve Impulse erwar­ten können. Trotz wei­ter­hin hoher Unsi­cher­heit im glo­ba­len Handel zeigte sich Bruck­bau­er vor­sich­tig opti­mis­tisch.

Exklu­si­ves Ambi­en­te und wert­vol­ler Aus­tausch

Der zweite Teil des Abends stand im Zeichen des Dialogs. Bei kuli­na­ri­scher Beglei­tung aus dem Zwei-Hauben-Restau­rant und Musik des Duos Portes De Fer nutzten die Gäste die Gele­gen­heit zu per­sön­li­chen Gesprä­chen mit Expert:innen und anderen Teilnehmer:innen.

Regio­na­le Ver­bun­den­heit und per­sön­li­che Bera­tung im Mit­tel­punkt

Das Team der Schoel­ler­bank Graz rund um Philipp Boruta zeigte sich sehr zufrie­den mit dem gelun­ge­nen Event. Die vielen Gesprä­che bestä­tig­ten einmal mehr, wie wichtig per­sön­li­cher Aus­tausch, regio­na­le Ver­wur­ze­lung und lang­fris­ti­ges Ver­trau­en für eine erfolg­rei­che Ver­mö­gens­be­ra­tung sind.

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