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Jah­res­auf­takt­ver­an­stal­tung der Stei­er­mär­ki­schen Spar­kas­se

Am 4. Februar 2026 lud das Private Banking Graz der Steiermärkischen Sparkasse zur exklusiven Jahresauftaktveranstaltung unter dem Titel „Wenig Enthusiasmus – gute Börsen 2026?“ ins Aiola im Schloss St. Veit.

Zahl­rei­che Kund:innen nutzten die Gele­gen­heit, sich aus erster Hand über aktu­el­le Kapi­tal­markt­ent­wick­lun­gen, Anla­ge­per­spek­ti­ven 2026 und lang­fris­ti­ge Stra­te­gien zu infor­mie­ren.

Private Banking Graz setzt auf Infor­ma­ti­on und lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ven

Eröff­net wurde die Ver­an­stal­tung von Georg Bucher, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stei­er­mär­ki­schen Spar­kas­se, sowie Karl Freidl, Leiter Private Banking Graz. Beide beton­ten die zen­tra­le Rolle von fun­dier­ter Infor­ma­ti­on, Ein­ord­nung und einem lang­fris­ti­gen Anla­ge­ho­ri­zont – ins­be­son­de­re in einem Umfeld, das medial häufig von Unsi­cher­heit und Kri­sen­stim­mung geprägt ist.

Ori­en­tie­rung statt kurz­fris­ti­ger Markt­re­ak­tio­nen

Karl Freidl unter­strich in seinem State­ment den Anspruch des Private Banking Graz, Kund:innen ver­läss­li­che Ori­en­tie­rung zu bieten:

„In einem Umfeld, das von schnel­len Ver­än­de­run­gen und oft wider­sprüch­li­chen Signa­len geprägt ist, braucht es vor allem Ein­ord­nung und einen lang­fris­ti­gen Blick. Fun­dier­te finan­zi­el­le Ent­schei­dun­gen ent­ste­hen aus Infor­ma­ti­on, Dialog und Ver­trau­en.“

Der per­sön­li­che Aus­tausch mit aus­ge­wie­se­nen Expert:innen sei dabei ein wesent­li­cher Bestand­teil einer erfolg­rei­chen Ver­mö­gens­stra­te­gie.

Kapi­tal­märk­te 2026: Robus­ter als die Stim­mung ver­mu­ten lässt

In ihren Fach­vor­trä­gen zeigten Gabrie­la Tinti, Head of Equi­ties Desk Austria bei der Erste Asset Manage­ment, und Wilhelm Spi­ta­ler, Leiter Port­fo­lio Manage­ment, auf, dass die viel­fach pes­si­mis­ti­sche mediale Bericht­erstat­tung nicht mit den realen wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen über­ein­stimmt.

Unter­neh­mens­ge­win­ne und Kon­junk­tur im Fokus

Die Referent:innen beton­ten, dass sich die Unter­neh­mens­ge­win­ne wei­ter­hin stabil ent­wi­ckeln und aktuell keine belast­ba­ren Hin­wei­se auf eine Rezes­si­on erkenn­bar sind. Ent­spre­chend wurden die volks­wirt­schaft­li­chen Pro­gno­sen zuletzt nach oben ange­passt: Für 2026 wird sowohl in Europa als auch in den USA ein zwei­stel­li­ges Wachs­tum der Unter­neh­mens­ge­win­ne erwar­tet.

Gold, Infla­ti­on und Spar­for­men: Dif­fe­ren­zier­te Betrach­tung not­wen­dig

Ein wei­te­res zen­tra­les Thema der Jah­res­auf­takt­ver­an­stal­tung war der zuletzt stark gestie­ge­ne Gold­preis. Die Expert:innen plä­dier­ten hier für eine nüch­ter­ne, lang­fris­ti­ge Ein­ord­nung.

Gold als Anla­ge­klas­se und Infla­ti­ons­schutz

Lang­fris­tig betrach­tet weist Gold eine ähn­li­che, teil­wei­se sogar höhere Vola­ti­li­tät als Aktien auf und war über lange Zeit­räu­me hinweg kaum wert­stei­gernd. Gleich­zei­tig zeigen die aktu­el­len Infla­ti­ons­da­ten eine gewisse Ent­span­nung:

  • Euro­zo­ne: 1,7 %

  • Öster­reich: 2,0 %

Der Kauf­kraft­ver­lust der ver­gan­ge­nen Jahre bleibt jedoch bestehen und stellt klas­si­sche Spar­for­men wei­ter­hin vor Her­aus­for­de­run­gen.

Lang­fris­ti­ge Anla­ge­stra­te­gien als Schlüs­sel zum Ver­mö­gens­er­halt

Vor diesem Hin­ter­grund wurde die Bedeu­tung lang­fris­ti­ger, breit diver­si­fi­zier­ter Anla­ge­stra­te­gien beson­ders her­vor­ge­ho­ben. Als Bei­spiel nannten die Vor­tra­gen­den den Nor­we­gi­schen Staats­fonds, der mit einer Akti­en­quo­te von rund 70 % gezielt auf realen Kapi­tal­erhalt nach Infla­ti­on aus­ge­rich­tet ist.

Inter­na­tio­na­le Ver­glei­che zeigen klare Unter­schie­de

Inter­na­tio­na­le Ver­glei­che ver­deut­li­chen zudem, dass Anleger:innen in den USA auf­grund höherer Akti­en­an­tei­le lang­fris­tig erfolg­rei­cher inves­tie­ren als in Europa – vor­aus­ge­setzt, sie sind bereit, zwi­schen­zeit­li­che Schwan­kun­gen aus­zu­hal­ten und an ihrer Stra­te­gie fest­zu­hal­ten.

 Starker Partner im Süden Öster­reichs

Der Stei­er­mär­ki­sche Spar­kas­se-Konzern ist der größte Anbie­ter von Finanz­dienst­leis­tun­gen im Süden Öster­reichs.

  • 2.917 Mitarbeiter:innen betreu­en an 234 Stand­or­ten in der Stei­er­mark und Süd­ost­eu­ro­pa über 1 Million Kund:innen

  • In der gesam­ten Gruppe sind 8.079 Mitarbeiter:innen an 468 Stand­or­ten für rund 2,9 Mil­lio­nen Kund:innen tätig

Weitere Infos:  steiermaerkische.at

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