Zahlreiche Kund:innen nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über aktuelle Kapitalmarktentwicklungen, Anlageperspektiven 2026 und langfristige Strategien zu informieren.
Private Banking Graz setzt auf Information und langfristige Perspektiven
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Georg Bucher, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse, sowie Karl Freidl, Leiter Private Banking Graz. Beide betonten die zentrale Rolle von fundierter Information, Einordnung und einem langfristigen Anlagehorizont – insbesondere in einem Umfeld, das medial häufig von Unsicherheit und Krisenstimmung geprägt ist.
Orientierung statt kurzfristiger Marktreaktionen
Karl Freidl unterstrich in seinem Statement den Anspruch des Private Banking Graz, Kund:innen verlässliche Orientierung zu bieten:
„In einem Umfeld, das von schnellen Veränderungen und oft widersprüchlichen Signalen geprägt ist, braucht es vor allem Einordnung und einen langfristigen Blick. Fundierte finanzielle Entscheidungen entstehen aus Information, Dialog und Vertrauen.“
Der persönliche Austausch mit ausgewiesenen Expert:innen sei dabei ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Vermögensstrategie.
Kapitalmärkte 2026: Robuster als die Stimmung vermuten lässt
In ihren Fachvorträgen zeigten Gabriela Tinti, Head of Equities Desk Austria bei der Erste Asset Management, und Wilhelm Spitaler, Leiter Portfolio Management, auf, dass die vielfach pessimistische mediale Berichterstattung nicht mit den realen wirtschaftlichen Entwicklungen übereinstimmt.
Unternehmensgewinne und Konjunktur im Fokus
Die Referent:innen betonten, dass sich die Unternehmensgewinne weiterhin stabil entwickeln und aktuell keine belastbaren Hinweise auf eine Rezession erkennbar sind. Entsprechend wurden die volkswirtschaftlichen Prognosen zuletzt nach oben angepasst: Für 2026 wird sowohl in Europa als auch in den USA ein zweistelliges Wachstum der Unternehmensgewinne erwartet.
Gold, Inflation und Sparformen: Differenzierte Betrachtung notwendig
Ein weiteres zentrales Thema der Jahresauftaktveranstaltung war der zuletzt stark gestiegene Goldpreis. Die Expert:innen plädierten hier für eine nüchterne, langfristige Einordnung.
Gold als Anlageklasse und Inflationsschutz
Langfristig betrachtet weist Gold eine ähnliche, teilweise sogar höhere Volatilität als Aktien auf und war über lange Zeiträume hinweg kaum wertsteigernd. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Inflationsdaten eine gewisse Entspannung:
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Eurozone: 1,7 %
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Österreich: 2,0 %
Der Kaufkraftverlust der vergangenen Jahre bleibt jedoch bestehen und stellt klassische Sparformen weiterhin vor Herausforderungen.
Langfristige Anlagestrategien als Schlüssel zum Vermögenserhalt
Vor diesem Hintergrund wurde die Bedeutung langfristiger, breit diversifizierter Anlagestrategien besonders hervorgehoben. Als Beispiel nannten die Vortragenden den Norwegischen Staatsfonds, der mit einer Aktienquote von rund 70 % gezielt auf realen Kapitalerhalt nach Inflation ausgerichtet ist.
Internationale Vergleiche zeigen klare Unterschiede
Internationale Vergleiche verdeutlichen zudem, dass Anleger:innen in den USA aufgrund höherer Aktienanteile langfristig erfolgreicher investieren als in Europa – vorausgesetzt, sie sind bereit, zwischenzeitliche Schwankungen auszuhalten und an ihrer Strategie festzuhalten.
Starker Partner im Süden Österreichs
Der Steiermärkische Sparkasse-Konzern ist der größte Anbieter von Finanzdienstleistungen im Süden Österreichs.
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2.917 Mitarbeiter:innen betreuen an 234 Standorten in der Steiermark und Südosteuropa über 1 Million Kund:innen
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In der gesamten Gruppe sind 8.079 Mitarbeiter:innen an 468 Standorten für rund 2,9 Millionen Kund:innen tätig
Weitere Infos: steiermaerkische.at





