JUST-Redaktion|

Finanzreferent:innen fordern neue Auf­tei­lung der gemein­sa­men Steu­er­ein­nah­men

Unter dem Vorsitz des Burgenlandes haben sich die Finanzreferent:innen am 05. Mai 2023 zu ihrer Konferenz getroffen. Ein zentrales Thema dabei: Die Verhandlungen zwischen Bund und Land zum neuen Finanzausgleich.
Fotocredit: Land Steiermark

„Die Auf­ga­ben der Länder sind in den ver­gan­ge­nen Jahren deut­lich gewach­sen. Ins­be­son­de­re in den Berei­chen der Gesund­heit, der Pflege und der Ele­men­tar­päd­ago­gik stehen wir vor großen Her­aus­for­de­run­gen. In der Stei­er­mark handeln wir und setzen bereits wich­ti­ge Maß­nah­men, wie zuletzt das Paket im Bereich der Ele­men­tar­päd­ago­gik.

Um unsere Auf­ga­ben und Kom­pe­ten­zen aber auch wei­ter­hin best­mög­lich für die Stei­re­rin­nen und Steirer wahr­neh­men zu können, braucht es zukünf­tig für die Länder und Gemein­den einen grö­ße­ren Anteil an den gemein­sa­men Steu­er­ein­nah­men. Zusätz­lich braucht es endlich struk­tu­rel­le Refor­men, die von der Bun­des­re­gie­rung bisher noch nicht umge­setzt wurden. Ins­be­son­de­re für unser Gesund­heits­sys­tem befürch­te ich dras­ti­sche Folgen, falls hier wei­ter­hin nichts pas­siert“, sagt der stei­ri­sche Finanz­re­fe­rent LH-Stv. Anton Lang, der bei­spiels­wei­se mehr Geld für den nie­der­ge­las­se­nen Bereich fordert, um die Ambu­lan­zen in unseren Spi­tä­lern endlich zu ent­las­ten.

Der von den Bun­des­län­dern gefor­der­te neue Auf­tei­lungs­schlüs­sel würde für die Stei­er­mark und auch für Städte und Gemein­den wich­ti­ge Mehr­ein­nah­men bedeu­ten. „Die Her­aus­for­de­run­gen werden in der Zukunft, bei­spiels­wei­se auch im Kli­ma­schutz, weiter zuneh­men. Daher braucht es diese Mehr­ein­nah­men für die Stei­er­mark und auch für unsere Städte und Gemein­den“, so Lang abschlie­ßend.

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