v.l.n.r. Hannes Neubauer (SSI), Angelika Weber (Axtesys), Klaus Straub (BMW), Thomas Dietinger (DCCS)

Verena Vescoli (ams AG)

Klaus Straub (BMW)

Gruppenfoto mit den Vortragenden des Abends

Das Publikum hörte den Vortragenden aufmerksam zu.

Bild von 5

Digital Future Congress

Am 9. November 2017 fand in Graz der Digital Future Congress der IT Community Styria (ITCS) statt. Die Teilnehmer bekamen spannende Vorträge zur Digitalisierung in verschiedensten Branchen sowie anregende Diskussionen geboten.
In der Veranstaltungshalle des Logistik- und IT-Spezialisten SSI Schäfer mit ihrer hochmodernen Fließbandanlage eröffnete Hausherr Hannes Neubauer zu Recht stolz die Veranstaltung und begrüßte etwa 200 Interessierte aus der Industrie. Thomas Dietinger und Angelika Weber riefen in ihrer Eröffnung die Ziele und Visionen der ITCS in Erinnerung. Die Keynote von Klaus Straub, dem CIO der BMW Group, kam nicht nur bei den Auto fahrenden Gästen, sondern auch beim einen oder anderen Grazer Automobilzulieferer gut an. Spannender Höhepunkt: Ein Video, wie BMW die Digitalisierung im gesamten Unternehmensprozess einsetzt: von der Virtualität im Designvorgang über Industrie 4.0 in der individuellen Produktion bis hin zu den Big-Data-Analysen aus den verkauften Fahrzeugen, die wieder zur Verbesserung der neuen Produkte dienen. Auch die Halbleiterindustrie wird soft: Verena Vescoli von der ams AG legte dar, wie Komplexität und damit Gegensätzlichkeit in der Unternehmensführung handhabbar bleiben. Im nächsten Vortrag stand mit APUS ein Software-Unternehmen im Mittelpunkt, das mit 30 Jahren eines der ältesten ITCS Mitglieder ist. Nach der Pause gab die Vizerektorin der MedUni Graz Caroline Schober-Trummler Einblicke in die Vorteile der Digitalisierung in der Forschung und für die Patienten. Wolkig wurde es dann mit Francis Cepero von A1 Digital, der über die Anwendung moderner Kommunikationssysteme und die Änderungen in der Arbeitskultur referierte. Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Erich Moechel mit aufrüttelnden Informationen über die politischen Zusammenhänge im Cyberwar. Im Anschluss gab es großen Andrang zu den World-Café-Stationen: zu den Themen Cybersecurity, Industrie 4.0, Unternehmenskultur und anderen wurde ausführlich diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich durchgehend inspiriert und begeistert.

Fotocredits: Fischer