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Österreichischer M&A-Markt auch in Krisenzeiten stabil

Unternehmensakquisitionen und -zusammenschlüsse sind wichtig für das Wirtschaftswachstum. Österreichs M&A-Markt ist laut Deloitte trotz Corona-Krise stabil.

Der Rückgang an M&A-Deals war 2020 überschaubar. Der aktuelle Deloitte-M&A-Index verzeichnet für das Vorjahr 280 Transaktionen, 2019 waren es 329 Deals. „Der geringe Rückgang von 15 % zeigt, wie stabil der österreichische M&A-Markt ist“, betont Albert Hannak, Partner bei Deloitte Österreich.

Während in den ersten drei Quartalen der Transaktionsrückgang noch 21 % betrug, konnte im letzten Quartal aufgeholt werden: Im Vergleich zum vierten Quartal 2019 wurde hier ein leicht positives Wachstum von 1 % erzielt. „Die meisten Unternehmen haben aufgrund der Krisenlage ihre Transaktionsprozesse pausiert. Gegen Jahresende waren aber erste Aufholeffekte erkennbar“, so Frank Schiefersteiner, Manager bei Deloitte Styria.

Industrie als beliebtestes Target

Unterschiede zeigen sich je nach Branche: So zählten Unternehmen der Konsumgüterbranche 2019 zu den beliebtesten M&A-Targets, 2020 hat sich die Anzahl der Deals jedoch fast halbiert. Nun sind Industriebetriebe die neuen meistgekauften Targets. „Krisenfestere Branchen sind jetzt im Vorteil. Auch der Energiesektor sowie die Pharma- und Medizinindustrie erleben einen Aufschwung“, ergänzt Albert Hannak.

Domestic Deals im Trend

Outbound Deals zwischen heimischen Käufern und ausländischen Verkäufern nahmen 2020 um 19 % ab. Auch Inbound Deals zwischen ausländischen Käufern und inländischen Verkäufern verringerten sich um 16 %. Domestic Deals zwischen österreichischen Unternehmen weisen hingegen nur ein geringes Minus von 5 % auf. „Die Covid-19-Folgen sind am heimischen Markt besser einschätzbar. Zudem haben Domestic Deals ein attraktiveres Risikoprofil“, erklärt Frank Schiefersteiner abschließend.

Mehr Informationen:
Deloitte Styria, Paulustorgasse 10, A-8010 Graz
T. +43 316/373037-0, graz@deloitte.at

Foto: FRANK SCHIEFERSTEINER, Manager bei Deloitte Styria

Fotocredit: Barbara Majcan

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