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Mehr Solarwärme in der Industrie

Erste Ergebnisse des internationalen Forschungsprojektes Ship2Fair legen den Grundstein für eine bessere Integration von solarthermischen Anlagen in der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie.

Seit April 2018 beschäftigen sich 15 Partner aus Europa im Rahmen des HORIZON-2020-Projekts „Ship2Fair“ mit der Herausforderung, die Planung, Regelung sowie die energetische und wirtschaftliche Bewertung von solarthermischen Anlagen für die Agrar- und Nahrungsmittelindustrie zu verbessern.

Zu diesem Zweck wird eine Reihe von Tools und Methoden entwickelt und an vier Industriestandorten (Italien: Martini & Ross, Spanien: Bodegas RODA, Frankreich: Jean Larnaudie, Portugal: RAR Group) umgesetzt. In einem Arbeitspaket wurde unter der Leitung des COMET-Kompetenzzentrums BEST eine selbstlernende Methode entwickelt, die in der Lage ist, den Solarertrag vorherzusagen. Diese Methode übertrifft gängige Vorhersagemethoden durch eine fast doppelt so genaue Vorhersagequalität.

Die zuverlässige Vorhersage des Solarertrages ermöglicht eine effizientere Integration von solarthermischen Anlagen, da eine bessere Planung möglich ist, Betriebsstunden von (fossilen) Wärmeerzeugern eingespart und der volle Solarertrag genutzt werden können. Emissionen und Kosten werden reduziert und die Gesamteffizienz erhöht.

Das Projekt wird vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 792276 – Solar Heat for Industrial Process towards Food and Agro Industries Commitment in Renewables (SHIP2FAIR) gefördert. www.ffg.at/comet.

Mehr Informationen:
https://www.best-research.eu/

Fotocredit: Projekt Ship2Fair