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Kunststoffe für die Medizin der Zukunft

Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat uns eindrücklich vor Augen geführt, dass funktionale Kunststoffe zu unverzichtbaren Werkstoffen in der Medizin und im Gesundheitswesen avanciert sind.

Allergiefreie Operationshandschuhe, antimikrobielle Kunststoffbeschichtungen oder die massentaugliche Herstellung von Gesichtsschutzschildern sind nur einige Erfolgsgeschichten, die aus vorangegangenen Forschungsarbeiten der WissenschaftlerInnen an der Polymer Competence Center Leoben GmbH sowie der Montanuniversität Leoben hervorgegangen sind.

Gegenwärtig wird gemeinsam an neuen digitalisierten Materialien und Prozessen für die Medizin der Zukunft gearbeitet. Diese neue Generation von Werkstoffen soll es zukünftig ermöglichen, selbstadaptive Prothesen oder Soft-Robotik-Anwendungen für die Medizintechnik zu fertigen, die sich Bewegungsabläufen optimal anpassen und in der Lage sind, komplexe Bewegungsmuster auszuführen. Sandra Schlögl (PCCL) und ihr Team forschen an Kunststoffen mit schaltbaren und „aktiven“ Funktionen. Thomas Griesser (MU Leoben) beschäftigt sich mit der Synthese biokompatibler Harzsysteme für die additive Fertigung von Implantaten, Stützverbänden und Zahnschienen. Zusätzlich werden in der Arbeitsgruppe von Frank Wiesbrock (PCCL) neue Polymerkomposite mit antimikrobiellen und antiviralen Eigenschaften entwickelt.

Kontakt

www.pccl.at

 

Fotocredit: Polymer Competence Center Leoben GmbH

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