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Internationaler Leuchtturm

Was das „Silicon Valley“ für die USA und die Softwareindustrie weltweit bedeutet, ist bekannt. Mit „Silicon Alps“ positioniert sich ein neuer internationaler Player, mit dem die europäischen Regionen Steiermark und Kärnten ihre wirtschaftliche Power und das wissenschaftliche Know-how im Süden Österreichs international sichtbar machen.

Im Jahr 2017 startete der erste bundesländerübergreifende Cluster Österreichs. Die Perspektive ist europäisch und international – was sich auch in der Gesellschafterstruktur widerspiegelt. Neben den Standortentwicklungsgesellschaften SFG und KWF sind die wichtigsten industriellen Player als Gesellschafter mit an Bord: Von Infineon Austria in Villach, AT&S in Leoben, ams in Premstätten, AVL LIST in Graz, Intel Austria in Villach bis hin zu CISC Semiconductor, EPCOS, Ortner Reinraumtechnik und NXP.

Neben diesen Shareholdern umfasst der Silicon Alps Cluster mittlerweile 134 Kooperationspartner aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft rund um die Themenfelder Nanotechnologie und Mikroelektronik, wie den Global Player Analog Devices, die Forschungseinrichtung Silicon Austria Labs oder Siemens Österreich. „Der Silicon Alps Cluster wird mit seiner Arbeit die Basis für eine erfolgreiche Digitalisierung legen – nicht nur in Südösterreich, sondern weltweit“, berichtet Cluster-Geschäftsführer David Tatschl. „Digitalisierung ist nicht gleich Innovation, doch es braucht viel innovative Kraft, um erfolgreich zu digitalisieren.“

In Kärnten hat sich eine international beachtete Szene rund um die Querschnittsmaterie „Electronic Based Systems (EBS)“ entwickelt – nicht umsonst zählen vier der sieben größten Mikrochip-Hersteller zu den Gesellschaftern des Silicon Alps Clusters und fungieren so in mehrfacher Hinsicht als Katalysator der heimischen Technologieentwicklung. In der Steiermark bilden Nanotechnologie und Mikroelektronik ein Stärkefeld sowohl in wissenschaftlicher als auch in industrieller Hinsicht.

EBS, Nanotechnologie und Mikroelektronik als Schlüssel zur Digitalisierung

Mit der Cluster-Organisation Silicon Alps sollen nun die Kooperationspartner in ihrer Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, die Standorte Steiermark und Kärnten als attraktive Basis international tätiger Unternehmen etabliert und zugleich ein optimales Umfeld für Start-ups geschaffen werden. Die hohe Anzahl junger Unternehmen innerhalb des Clusters zeigt deren Bedeutung: mehr als 20 Prozent der Kooperationspartner gelten als innovative Start-ups.

Die Digitalisierung der heimischen Unternehmen ist jedoch nicht nur für die Kooperationspartner des Silicon Alps Clusters von weitreichender Bedeutung, sondern betrifft sämtliche Betriebe, die sich einen Marktvorteil sichern wollen. Mikroelektronik und Nanotechnologie setzen dabei den Grundstein für jene digitalen Innovationen, an die wir uns schon so sehr gewöhnt haben. Die stete Forschung in diesem Bereich treibt die Nutzung neuer Technologien in sämtlichen Lebensbereichen weiter voran, sodass eine Welt ohne sie mittlerweile nicht mehr denkbar wäre: von der Medizin über die Energieversorgung bis zur Digitalisierung der Bildung. Schlussendlich wird der „Gamechanger“ Koralmtunnel schon in wenigen Jahren das Zusammenwachsen der Steiermark mit Kärnten zu einem Wirtschaftsraum vollenden und wieder neue internationale Perspektiven eröffnen.

Mehr Informationen:

www.silicon-alps.at

Fotocredit: Silicon Alps 2020

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