Good Stories

Ein Pop-Art-Star und seine bunte Metropole

James Rizzi (1950–2011) war schon zu Lebzeiten einer der populärsten Künstler aller Zeiten, ein echter „Pop Artist“. Sein bevorzugtes Thema war das pulsierende Leben in „seiner“ Stadt New York City. Ab 25. Mai in der Halle A der Messe Graz.

Bekannt wurde James Rizzi durch die Erfindung der 3D-Papierskulptur und der 3D-Magnetbilder, die seit den 1970er-Jahren untrennbar mit seinem Namen verbunden sind. Er hat sich aber auch als Zeichner sowie als Maler von Acrylunikaten einen Namen gemacht und einer Vielzahl der unterschiedlichsten Alltagsgegenstände seinen Stempel aufgedrückt – von Briefmarken und Albumcovers über Schuhe bis zu Häuserwänden, Autos und Düsenjets.

Rizzis unnachahmlicher persönlicher Stil – gekennzeichnet durch klare, mit einer Schwarzlinie vonei-nander abgegrenzte Formen und leuchtenden Farben –, sein Humor und sein Optimismus, die allen seinen Werken innewohnen, werden von Millionen von Fans weltweit geliebt. Die Werke des Künstlers erschließen sich dem Betrachter unmittelbar und doch kann man mit jedem Blick wieder neue Details entdecken.

Geboren am 5. Oktober 1950 im New Yorker Stadtteil Brooklyn als zweites von drei Kindern, begann Rizzi ein BWL-Studium in Miami, Florida, bevor er schließlich einen Abschluss in bildender Kunst an der University of Florida, Gainesville, machte, um im Szeneviertel SoHO seiner Heimatstadt New York sogleich eine Studio-Galerie zu eröffnen. Großformatig auffällig wurde er zum ersten Mal 1975 durch die Bemalung einer 45 Meter langen Außenwand für Eric’s Bar & Grill in New York. Auftakt zu einer sich über Jahrzehnte erstreckenden Serie spektakulärer Gestaltungsakte, die vor kaum einem Gegenstand haltmachte und rasch auch die großen Galerien und Gegenwartsmuseen eroberte. Rizzis Name ist heute in einem Atemzug mit jenen anderer Größen und Legenden wie Rauschenberg, Warhol, Christo oder Lichtenstein zu nennen. Am 26, Dezember 2011 schloss der große Künstler in seiner Heimat- und Lebensstadt New York für immer seine Augen. Bis zuletzt hatte er mit unglaublicher Produktivität an seinem weltumspannenden Werk gearbeitet.

Rizzi und New York
James Rizzi war ein typisches Kind seiner Stadt. Die Liebe zu New York verband ihn mit seinen Mitmenschen und wurde zum Dreh- und Angelpunkt seines künstlerischen Werkes. Er liebte es, in seinen Bildern vom Leben in der Metropole zu erzählen, zeigte seine Mitbürger stets multikulturell und kosmopolitisch. So haben Rizzis Figuren zwar unterschiedliche Hautfarben, sind in entscheidender Hinsicht jedoch gleich dargestellt: als gesellige, offene und lebensfrohe Menschen. Ihnen allen ist ihre Liebe zu New York gemeinsam.

Fotocredit: Art28, www.art28.com, Art Licensing Int. GmbH, A. Lieventhal, www.art28.com, M. Civelli, Michael Kleß, www.artproducer.de

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