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360°-Zertifizierung für künstliche Intelligenz

„Trust your AI“ – neue Plattform für vertrauenswürdige und sichere KI-Anwendungen

Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie, um die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft zu sichern, gehört zu den am schnellsten wachsenden Themenfeldern. Sie kann jedoch ungewollte und sehr negative Auswirkungen haben, wenn sie nicht adäquat verwendet wird. Die Europäische Kommission plant eine Verordnung einzuführen, die KI-Systeme künftig regulieren soll. Dabei ist eine umfassende Konformitätsbewertung durch Anbieter vorgesehen, die eine KI-Zertifizierung unumgänglich machen wird. Das könnte Unternehmen allerdings überfordern und den breiten Einsatz von KI in der Wirtschaft verlangsamen.

Renommierte Forschungsinstitutionen und Unternehmen aus der Steiermark haben sich nun im Rahmen der Initiative „Trust your AI“ zusammengeschlossen, um effiziente und unabhängige Prüfverfahren und Prüftechnologien für KI-Systeme zu erforschen und zu entwickeln. „Das Potenzial von KI wird in Europa erst dann ausgeschöpft werden, wenn ein vertrauenswürdiger Umgang mit Daten sowie Fairness und Verlässlichkeit der Algorithmen und deren Sicherheit gewährleistet ist. Wir wollen Unternehmen helfen, wettbewerbsfähige und vertrauensfähige KI zu entwickeln, und Anwendern die Hemmschwelle nehmen“, erklärt Stefanie Lindstaedt, CEO des Know-Centers, das Vorhaben.

Neben dem Know-Center beteiligen sich der SGS-Konzern, das IAIK der Technischen Universität Graz sowie das „Business Analytics and Data Science Center“ der Universität Graz an der strategischen Partnerschaft. Durch die gebündelte Expertise können alle Bereiche abgedeckt werden, die für eine hohe Qualität und Vertrauenswürdigkeit von KI essenziell sind: Daten, Algorithmen, Cybersicherheit, Prozesse, Ethik und Recht. Unternehmen wie Energie Steiermark AG, Leftshift One, NXP und REDWAVE beteiligen sich mit Use Cases an dem Vorhaben.

Mehr Informationen:
https://trustyour.ai/

Foto: In Graz wird künftig an neuen Methoden zur Überprüfung von KI-Systemen gearbeitet.
Vorne: Stefanie Lindstaedt, Martin Schaffer, Harald Kainz, hinten: Barbara Eibinger-Miedl, Stefan Thalmann.

Fotocredit: Know-Center