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Tax Freedom Day

Alle Jahre wieder machen die Junge Wirtschaft und die Junge Industrie auf den Tax Freedom Day, der in diesem Jahr auf den 15. August fällt, aufmerksam. Erst ab diesem Tag hat ein durchschnittlicher österreichischer Steuerzahler genug Geld verdient, um die jährlichen Steuern und Abgaben zu bezahlen. 

Das Austrian Economics Centers hat in einer aktuellen Studie den sogenannten „Tax Freedom Day“ berechnet. Dabei werden sämtliche Steuereinnahmen und Sozialabgaben durch das Einkommen der Haushalte und Betriebe geteilt und dieser Prozentsatz dann auf das Jahr umgerechnet. Im Jahr 2016 war der Österreichische Tax Freedom Day der 22. August und damit auf einem beunruhigend späten Rekordniveau! Es ist zwar erfreulich, dass wir dieses Jahr dank der Steuerreform bereits 7 Tage früher am Ziel sind, dennoch sind wir im Vergleich besonders mit unseren Nachbarn Deutschland (19. Juli) und der Schweiz (30. Juni) reichlich spät dran.

Reformen gefordert

Gerade junge Unternehmerinnen und Unternehmer profitieren von einer Entlastung und zukunftsfähigen Reformen. Jede Entlastung erlaubt es den jungen Selbstständigen sich mehr auf den Aufbau ihres Unternehmens, die Schaffung von Arbeitsplätzen und damit auf den Beitrag zum Wirtschaftsstandort und Wohlstand in Österreich zu konzentrieren.

Die Junge Wirtschaft und Junge Industrie sehen die Belastungen für die nächste Generation am Zenit.

„Diese Entwicklungen sind ein Hemmschuh für die Wirtschaft in Österreich. Wir fordern Zukunfts- und Generationengerechtigkeit. Wir fordern nicht nur Bekenntnisse, sondern auch das Handeln der Politik dagegen mit Strukturreformen vorzugehen“, so die beiden Vorsitzenden Christoph Kovacic (Junge Wirtschaft) und Alfred Freiberger (Junge Industrie). Denn diese enorme Dynamik der Abgaben bilde für die Zukunft keine stabile ökonomische Basis.

Beide Jungunternehmerorganisationen fordern daher, die Belastungen auf ein halbes Jahr zu reduzieren. Das konkrete Ziel heißt somit: Tax Freedom Day am 30. Juni „Halbe-halbe ist genug“, nehmen wir uns ein Beispiel an der Schweiz, so das Duo. Wesentlicher Handlungsbedarf sind die Bürokratie, die Altersversorgung und das Thema Gesundheit und Soziales.

Foto: Fischer