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Europäische Mobilitätswoche 2018 – 150 steirische Gemeinden beteiligen sich

Über 150 Gemeinden beteiligen sich 2018 an der Europäischen Mobilitätswoche (16. bis 22.9.). In ganz Österreich sind es über 500 Gemeinden.
Straßenmal-Aktionen bei Schulen und Kindergärten, Verkehrsmittelvergleichsfahrten, eine Umsteigeaktion für PendlerInnen, eine Fahrradwaschanlage zum Ausleihen, Testen von Falt- und Transporträdern sowie von E-Bikes, E-Autos und Anrufsammeltaxis, Mobilitätsfeste und vieles mehr – das sind die Schwerpunkte der vom Klimabündnis koordinierten Europäischen Mobilitätswoche, mit der Gemeinden und Regionen zu sanfter Mobilität motiviert werden und damit auch möglichst vielen BürgerInnen der Umstieg erleichtert wird.

In der Steiermark organisiert das Klimabündnis im Auftrag des Landes Steiermark die weltweit größte Kampagne für sanfte Mobilität, österreichweit wird die Mobilitätswoche vom Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus unterstützt. „Mix and Move“- Multimodalität, so lautet das Schwerpunktthema der heurigen Mobilitätswoche und passt somit perfekt zur Förderinitiative des Landes Steiermark für E-Autos, Lasten- und Falträder. E-Autos werden in der Steiermark zusätzlich zur Bundesförderung mit 1000 € gefördert, Lasten- und Falträder mit 25% des Kaufpreises bzw. maximal 500 €.

„Elektrofahrzeuge emittieren lokal keine Schadstoffe und weisen gegenüber konventionellen benzin- oder dieselgetriebenen Kraftfahrzeugen rund 50 % weniger Treibhausgas-Emissionen und rund 50 % weniger Energieeinsatz auf. Das Land Steiermark setzt daher auf Elektromobilität. Schwerpunkte der Elektromobilitätsinitiative sind die schrittweise Umstellung der Landesflotte, die Förderung von Elektro-Taxis, sowie die Förderung von kommunalen Elektrofahrzeugen“, so der Landesrat für Umwelt und Erneuerbare Energien, Anton Lang. „Bewusstseinsbildung und der Abbau von Vorurteilen ist ein wichtiger Schritt zum Umstieg auf Elektromobilität. (E-)Carsharing ist eine Mobilitätsform, bei der Fahrzeuge optimal genutzt werden. Wo öffentlicher Verkehr nicht verfügbar und Fuß- bzw. Radverkehr nicht möglich ist, soll diese Mobilitätsform forciert werden“, so Lang.

Foto v.l.: Friedrich Hofer (Klimabündnis Steiermark), Andrea Gössinger-Wieser (Klimaschutzkoordinatorin Land Steiermark) und Landesrat Anton Lang Fotocredit: Land Steiermark