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Schauspielhaus Graz: Österreichische Erstaufführung „schlammland gewalt“ (28.03.) & „Menschen mit Problemen“ (29.03.)

Am Donnerstag, den 28. März findet um 20.30 Uhr in HAUS DREI die Österreichische Erstaufführung von Ferdinand Schmalz’ Stück „schlammland gewalt“ in der Regie von Christina Tscharyiski statt.

In HAUS ZWEI gelangt am Freitag, den 29. März um 19.00 Uhr die Inszenierung „Menschen mit Problemen, Teile I bis III“ zur Premiere. Die Trilogie („Und jetzt: die Welt!“/„Und dann kam Mirna“/„Nach uns das All“) von Sibylle Berg wird von Franz-Xaver Mayr inszeniert.

„schlammland gewalt“ von Ferdinand Schmalz

Momentaufnahme eines Dorfes in den Bergen: eine morastige Festwiese, darauf ein Bierzelt, ein Brathendlstand samt Kühlwagen, eine Blaskapelle. Auf wenigen Quadratmetern spielt sich hier innerhalb kürzester Zeit eine doppelte Katastrophe ab. Alkohol, Gewalt, Sex, Dauerregen, Klimawandel und dumpfes Gedankengut lassen die Stimmung auf dem Dorffest erst eskalieren und dann die Natur verrücktspielen.

Spätestens seit seiner „Jedermann“-Überschreibung gilt der Steirer Ferdinand Schmalz als eines der größten Talente deutschsprachigen Dramatik. In seinem unverkennbaren, vielfach preisgekrönten Stil, der geprägt ist von metaphorischer Verdichtung, schildert er in dem kurzen, sprachmächtigen Text, wie sowohl die Gesellschaft als auch die Natur in Bewegung geraten.

Regie Christina Tscharyiski
Mit Eva Mayer, Clemens Maria Riegler

PREMIERE am Do. 28. März, 20.30 Uhr, HAUS DREI; weitere bereits disponierte Vorstellungen am 29. März und am 3., 24. und 25. April, jeweils um 20.30 Uhr, HAUS DREI

„Menschen mit Problemen, Teile I-III“ (aus den Stücken: „Und jetzt: die Welt!“/„Und dann kam Mirna“/„Nach uns das All“) von Sibylle Berg

Der erste Teil der Trilogie wurde von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zum deutschsprachigen Stück des Jahres 2014 gewählt. Er ist ein Porträt über die Generation 20+, die nicht weiß, wofür sie kämpfen soll, während draußen die Welt darauf wartet, dass sich etwas Großes ereignet. Zehn Jahre später sind aus den jungen Frauen Mütter geworden, die sich alleinerziehend recht prekär durchs Leben schlagen. Aber auch mit Mitte 30 sind sie voller Ideale, Träume und Sehnsüchte. Wieder eine weitere Dekade später – die Kinder sind inzwischen aus dem Haus – träumen die Frauen davon, den Planeten ganz zu verlassen und auf dem Mars einen neuen Staat zu gründen.

Sibylle Berg gibt in ihrer Trilogie einem Lebensgefühl Ausdruck, das die Misere der Welt glasklar erkennt, ätzend benennt und doch nichts ändern kann. Das ist sehr traurig. Und rasend komisch.

Regie Franz-Xaver Mayr

Mit Pascal Goffin, Raphael Muff, Ninja Reichert, Evamaria Salcher, Tamara Semzov, Lara Sienczak

PREMIERE am Fr. 29. März, 19.00 Uhr, HAUS ZWEI; weitere bereits disponierte Vorstellungen am 15. und 30. April, jeweils um 19.00 Uhr, HAUS ZWEI

Foto: Semzov, Tamara, Fotocredit: Lupi Spuma

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